Darth Malgus dreht auf

Star Wars: The Old Republic - Legacy of the Sith - Release steht fest

News SWTOR Sith-Lord mit Halbmaske und schwarzer Kapuzenrobe über Rüstung ballt Faust
Star-Wars-Old-Republic_Cover
Status: Veröffentlicht
Release: Dezember 2011
Spielversion: Star Wars: The Old Republic + Abonnement

Die neue Star Wars: The Old Republic-Erweiterung „Legacy of the Sith“ wird im Dezember 2021 veröffentlicht, weitere Inhalte folgen im Januar 2022.

FAKTEN

„Legacy of the Sith“-Releasedatum enthüllt

Das Veröffentlichungsdatum der seit Juli 2021 angekündigten, nächsten Star Wars: The Old Republic“-Erweiterung wurde von Entwickler Bioware konkretisiert: Am 14. Dezember 2021 erscheint „Legacy of the Sith“ und wird allen Spielenden mit aktivem Abonnement kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Lauf des kommenden Jahres sollen anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des MMORPG Updates weitere Inhalte folgen, die auch die technischen Spielgrundlagen überarbeiten und verbessern werden.

  • Mit dem Code „LotsOfTau“ erhaltet ihr in der SWTOR-Kontoverwaltung bis zum 5. Dezember 2021 ein Ingame-Poster der Jedi-Meisterin Tau Idair.

Star Wars: The Old Republic – Überfall auf Manaan

Die mit der Erweiterung „Onslaught“ im Jahr 2019 begonnene neue Storyline wird mit „Legacy of the Sith“ fortgesetzt und führt auf den bereits aus der Erweiterung „Shadows of Revan“ (2014) bekannten, friedlichen Wasserplaneten Manaan. Die dort heimischen Selkath handeln ihre einzigartige Ressource, das heilende Kolto-Gel, sowohl mit dem Sith-Imperium als auch der Galaktischen Republik und wahren einen neutralen Standpunkt.

News SWTOR Legacy of the Sith Dreibeiniger Imperialer Kampfläufer vor Imperialer Basis auf regnerischem Wasserplaneten Manaan
Die Invasion des Sith-Imperiums hat den friedlichen Planeten Manaan sichtbar getroffen. | Bild: Bioware

Um sich alle Kolto-Vorräte des Planeten für künftige Kriege zu sichern und der Republik den Kolto-Zugang abzuschneiden, startet das Sith-Imperium unter Darth Norok und Colonel Korrd die Invasion Manaans. Republikanische Kräfte stellen sich an der Seite von Jedi-Ritter Arn Peralun und Colonel Gallo der imperialen Streitmacht entgegen.

Manaan wird voraussichtlich im Januar 2022 durch tägliche und wöchentliche Quests ergänzt, sodass Spielende auch nach dem Abschluss der Storyline Manaan erkunden können. Die Manaan-Storyline findet in einem neuen, sichtbar vom Krieg gezeichneten Gebiet abseits bekannter Bereiche statt. Laut Creative Director Charles Boyd wird es auch NPC-Gegner geben, die aus dem Wasser auftauchen, um unvorsichtige Entdecker zu überfallen.

Neuer Flashpoint: Ruins of Nul

Im neuen Flashpoint „Ruins of Nul“ geht die Reise auf den kargen, kaum erforschten Planeten Elom. Dort befinden sich die Ruinen des Tempels von Darth Nul, über den es inzwischen keine Aufzeichnungen mehr gibt. Darth Malgus, der bereits im Grundspiel, auf Ilum und der Erweiterung „Onslaught“ eine wichtige Rolle spielte, hat sich dorthin zurückgezogen, um den Geheimnissen Nuls auf die Spur zu kommen.

News SWTOR Legacy of the Sith Blick auf eine Tempelruine in felsiger, graubrauner Umgebung mit Bäumen und Büschen mit dunkelroten Blättern
Auf dem unerforschten Planeten Elom liegen Darth Nuls Tempelruinen. | Bild: Bioware

Darth Malgus plant, sich sowohl gegen die Galaktische Republik als auch gegen das Sith-Imperium zu wenden, um die Galaxis aus dem seit Jahrhunderten währenden Konflikt zwischen Jedi und Sith zu befreien. Da er vermutet, in den Tempelruinen auf Elom Nützliches zu entdecken, überfällt er die dortigen Archäologen und alarmiert damit deren Auftraggeber. An der Seite von Geheimdienstchefin Lana Beniko (Sith-Imperium) und Jedi-Meisterin Tau Idair (Galaktische Republik) reisen Spielende nach Elom, um Darth Malgus‘ Pläne zu vereiteln.

Neue Operation: The R-4 Anomaly

Nachdem sich ein fieser Sith-Kult in der geheimen imperialen Forschungsstation im Inneren eines Asteroiden eingenistet hat, finden dort grauenhafte Experimente statt. Der Kult „The Unmasked“ erkundet dort, wie weit sich die dunkle Seite der Macht und Technologien aller Art verbinden lassen und erregen damit die Aufmerksamkeit beider Fraktionen. Neben Raid-typischen Kämpfen gegen unterschiedliche Bosse sind für „The R-4 Anomaly“ auch Rätsel angekündigt.

Bei der Gestaltung der Operation wurden sowohl vertraute Elemente bekannter Sith-Einrichtungsgegenstände und reichlich Horror-Elemente genutzt. Die Operation wird voraussichtlich im Januar 2022 Star Wars: The Old Republic hinzugefügt und setzt die in der Operation „Dxun“ begonnene Storyline abseits der Hauptgeschichte fort.

KONTEXT

Inhaltsauftakt zum Jubiläumsjahr

Nach der Veröffentlichung von „Onslaught“ Ende 2019 ließ Bioware mehrere kleinere Inhaltsupdates in Form von Flashpoints (Dungeons) und der neuen Events „Fest des Wohlstands“ und „Swoopbike-Rennen“ im Jahr 2020 und 2021 folgen. Während die Flashpoints die in „Onslaught“ begonnene Geschichte fortsetzten, reihten sich die beiden neuen Events in die Rotation wechselnder, eine bis drei Wochen andauernder spezieller Aktivitäten ein. „Legacy of the Sith“ führt die Hauptgeschichte mit dem aktuellen, direkten Konflikt zwischen Sith-Imperium und Galaktischer Republik fort.

Zum zehnjährigen Jubiläum von Star Wars: The Old Republic stehen laut Aussage von Project Director Keith Kanneg in einem Presse-Livestream vom 16. November 2021 weitere Updates an, die dem zehn Jahre alten Spiel eine gute technische Grundlage für kommende Inhalte geben sollen. Weitere Spielupdates werden im kommenden Jahr folgen und kurzfristig angekündigt.

MEINUNG

Es wurde aber auch mal Zeit!

Star Wars: The Old Republic ist nach wie vor mein liebstes MMORPG. Das liegt aber sicher nicht am schnellen Update-Tempo, dem herausfordernden PvE und einem Berg Inhalten, die ich noch nie gespielt habe – ha ha. SW:TOR-Veteranen dürften den Sarkasmus im letzten Satz erkennen, denn wir müssen uns seit Jahren mit einer ziemlichen Content-Durststrecke herumschlagen. Auch, weil neue Inhaltshappen eher schnell durchgespielte Häppchen waren. Vermutlich wird das auch mit „Legacy of the Sith“ nicht viel anders sein.

Eigentlich habe ich bei SW:TOR alles durch, was man so spielen kann. Gut, beim PvP mache ich wie in jedem Spiel ein paar Abstriche, aber beim Rest kann ich hinter so gut wie an jeder Ecke meinen ‚Da war ich schon‘-Stempel dransetzen. Warum ich dieses oft sperrige, von den Entwicklern meiner Ansicht nach nicht mit genug Liebe bedachte Spiel auch nach zehn Jahren noch mag und nicht in die Ecke geworfen habe? Ich liebe Star Wars und ich mag die erzählten Geschichten nach wie vor.

Darth Malgus‘ tiefer Fall vom Erneuerer zum Rebellen, Lana Benikos Aufstieg zur Macht, Arn Peraluns Kampf um die eigene Indentität – in jedem Storyschnipsel steckt so viel Star Wars-Feeling drin, dass ich so manches Andere verzeihe. Nicht alles, ganz sicher nicht: Das lahme Update-Tempo ist nach wie vor ein Problem, aber vielleicht überrascht uns Bioware im kommenden Jahr positiv. Nach so vielen lauen Jahren wird es wirklich Zeit für eine Änderung, nicht nur bei der verstaubten Engine-Technik.

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