Berufe in Star Citizen

Bergbau in Star Citizen: Der ultimative Mining-Guide

Guide
Status: Alpha
Release: TBA
Update: 2020-05-13
Spielversion: Alpha 3.9

Wo kann man am besten Bergbau betreiben? Wie funktioniert das FPS-Mining? Welche Ressourcen bringen Profit? Wie funktionieren Bohrköpfe und Mining Consumables? Unsere Tipps & Tricks helfen euch garantiert weiter.

In diesem Artikel beantworten wir folgende Fragen:

  • Was muss ich beim FPS-Mining beachten?
  • Wie gehe ich perfekt mit dem Mining-Raumschiff MISC Prospector um?
  • Welche Bohrköpfe lohnen sich?
  • Welche Mining Consumables sollte ich dabei haben?
  • Wie betreibe ich erfolgreichen Bergbau mit der Argo MOLE?
  • Welche Orte im Universum sind besonders lukrativ?
  • Wie kann ich gute von schlechten Ressourcenquellen unterscheiden?
  • Welche Materialien lohnen sich besonders und wie gehe ich mit Quantainium um?
  • Wie funktioniert Asteroiden-Mining?
  • Wie sieht die Zukunft des Bergbau-Berufs in Star Citizen aus?
  • Welche Produktionsketten werden später in Star Citizen möglich sein?

In diesem Guide stellen wir euch den Bergbau detailliert vor und zeigen, wie ihr zum Profi-Miner werdet – im Raumschiff und zu Fuß. Außerdem erklären wir euch, was in Zukunft für den Bergbau geplant ist und wie umfangreiche Produktionsketten in Zukunft in Star Citizen aussehen könnten.

Wer keine Lust auf Details hat, findet hier eine Zusammenfassung.

Achtung: Star Citizen befindet sich weiterhin in der Alpha-Phase. Veränderungen sind mit jedem Patch an der Tagesordnung. Deshalb können sich Daten aus diesem Guide von der Praxis unterscheiden. Wir sind bemüht, Änderungen umgehend einzuarbeiten und den Guide aktuell zu halten, wenn euch aber deutliche Unterschiede auffallen, dann teilt es uns gern auf Discord mit.

Allgemeine Performance und Mining

Star Citizen befindet sich noch in der Alpha-Phase. Update 3.9 lässt sich einigermaßen gut spielen, ist aber gerade ziemlich verbuggt. Unser Guide zur Performance in Star Citizen zeigt euch, wie ihr noch ein paar FPS rauskitzeln könnt.

Kurz-Guide: Wie werde ich durch Mining / Bergbau schnell reich?

  • Mit dem neuen Rohstoff Quantainium könnt ihr – etwas Glück vorausgesetzt – ziemlich schnell ziemlich viel Geld verdienen, wenn ihr wisst, wie es geht. Insgesamt braucht ihr aber eine solide Strategie, um konstant mit Bergbau reich zu werden. Wir sagen euch, wie es funktioniert.

Wie viel ihr verdient hängt davon ab, welche Ressourcen ihr findet. Ein nicht unerheblicher Teil hängt aber auch von eurem Können und eurer Strategie ab.

So betreibt ihr Bergbau profitabel und in aller Kürze

FPS-Mining ist aktuell wegen eines Bugs (?) kaum schnell machbar

  • Achtung: Derzeit werden keine FPS-Mining-Vorkommen beim Scanning angezeigt. Deshalb müsst ihr aktuell direkt Höhlen suchen. Das ist umständlich und alles andere als schnell, weshalb wir diesen Abschnitt derzeit ausklammern, bis wir Klarheit darüber haben, ob es sich dabei um einen Bug handelt, oder ob FPS-Mining nur noch in Höhlen stattfindet.
  • Kauft ein Pyro RYT Multitool, ein Ore Bit Mining-Attachement und die Torso-Ausrüstung MacFlex Arms Orange „Rucksack“ Core.
  1. Fliegt mit einem Raumschiff auf einen Mond.
    • Area18 –> Lyria, Wala
    • Port Olisar –> Cellin, Daymar
    • microTech –> Clio
    • Höhlen findet ihr auf Hurston, Aberdeen, Daymar und wenn ihr Investigations-Missionen macht.
  2. Scannt entweder nach abbaubaren Felsen (TAB-Taste, funktioniert nur mit Argo MOLE, Cutlass RED, Prospector, Reliant Sen oder Terrapin), oder sucht sie in einer Höhle.
  3. Mit eurem Multitool baut vor allem Hadanite ab.
  4. Füllt euren Rucksack, fliegt heim und verkauft das Zeug.

Wiederholt die Schritte 1 bis 4, bis ihr rund 109.000  aUEC gespart habt und euch eine Prospector für 3 Tage leihen könnt.

  • Leiht euch eine MISC Prospector (bspw. in Loreville bei Vantage Rentals) für 3 Tage. Kosten: 108.202 aUEC. Beachtet bitte, dass sich an gemietete Raumschiffe keine anderen Bohrköpfe, Consumables oder Waffen anbringen lassen.
  1. Fliegt auf einen Mond:
    • Kurze Strecke, mittlerer bis großer Gewinn: microTech –> Clio
    • Mittlere Strecke, mittlerer bis großer Gewinn: Port Olisar –> Cellin, Daymar / Area18 –> Lyria, Wala
    • Lange Strecke, mittlerer bis großer Gewinn: Lorville (Hurston) –> Aberdeen, Arial / microTech –> Calliope
  2. Baut mit der Prospector im Mining-Modus (Taste „M) vor allem Quantainium*, Taranite, Laranite und Agricium ab. Sind die Vorkommen mit dem Standard-Laser nicht zu knacken, nehmt euch reiche Vorkommen von weniger lukrativen Ressourcen, etwa Titanium und Diamond, vor.
  3. Betreibt nun solange Mining, bis ihr 2.061.000 aUEC gespart habt und kauft euch die Prospector, mit der ihr nun jederzeit viel Geld verdienen könnt.

*Achtung: Quantainium ist ein neuer, volatiler Rohstoff, der nach rund 30 Minuten explodiert. Lest dazu mehr im Abschnitt Richtig mit Quantainium umgehen.

Voraussetzungen für Mining / Bergbau in Star Citizen

Was benötige ich für FPS-Bergbau?

  • Für FPS-Mining benötigt ihr ein Greycat Pyro RYT Multitool und ein Ore Bit Mining-Attachement.

Kleine Ressourcen-Depots auf Planetenoberflächen oder in Höhlen lassen sich mit dem Pyro RYT Multitool extrahieren. Dafür benötigt ihr aber auch den richtigen Werkzeugaufsatz, ein Ore Bit Mining-Attachement.

Ein paar Edelsteine passen in euer Standard-Inventar, aber nicht sonderlich viele. Ich empfehle daher, den Torso von MacFlex Arms Orange „Rucksack“ Core zu kaufen. Die Ausrüstung könnt ihr beispielsweise bei Tammany and Sons in Loreville (Hurston) kaufen. Damit erhöht sich euer Inventar deutlich, was längere Mining-Ausflüge und damit mehr Profit bedeutet. Ein komplett mit Hadanite gefüllter Rucksack bringt euch satte 16.500 aUEC.

Folgende Investitionen solltet ihr auf jeden Fall fürs FPS- oder Hand-Mining tätigen:

BezeichnungPreis in aUEC
Greycat Pyro RYT Multitool425
Ore Bit Mining-Attachement340
MacFlex Arms Orange „Rucksack“ Core3.100

Ihr könnt euch zusätzlich noch sogenannte QuikFlares, also Leuchtstäbe (25 aUEC / Stk.) mitnehmen, um in verwinkelten Höhlen euren Weg zu markieren und schneller wieder herauszufinden.

Mit welchen Raumschiffen ist Mining in Star Citizen möglich?

  • In Star Citizen Update 3.9 können Ressourcen-Depots mit der MISC Prospector und der Argo MOLE abgebaut werden.

Bergbauschiff für einen Spieler: MISC Prospector

Die MISC Prospector ist ein einsitziges Bergbauschiff.

Die Prospector kann derzeit für knapp 170 € über die offizielle Webseite von Entwickler Cloud Imperium Games (CIG) erworben werden. Ihr könnt sie euch aber auch im Spiel verdienen: In Lorville und auf Levski steht die Prospector für 2.061.000 aUEC zum Verkauf. Leihe für einen, drei oder 30 Tage ist ebenfalls möglich, beispielsweise bei Vantage Rentals in Lorville.

Bergbauschiff für drei Spieler: ARGO Mole

Die ARGO Mole ist ein Multicrew-Bergbauschiff, das von drei Besatzungsmitgliedern betrieben wird und drei unabhängig voneinander arbeitende Mining-Türme besitzt. Mit 96 SCU hat sie außerdem die dreifache Ladekapazität wie die Prospector.

Die ARGO Mole ist ein Bergbauschiff mit drei Mining-Türmen, die unabhängig voneinander betrieben werden können. © CIG

Bergbauplattform für vier bis sieben Spieler: Orion

Die Bergbauplattform Orion kommt erst später ins Spiel. Wir haben alle Infos dazu später in diesem Artikel für euch aufbereitet.

Bergbau in Star Citizen: Die richtigen Ressourcen finden

Wie und wo finde ich abbaubare Felsen / Ressourcen?

  • Mit Hilfe der Scan-Mechanik eines Raumschiffs findet ihr Ressourcen auf Mondoberflächen oder in Asteroidengürteln. Zu Fuß (beispielsweise in Höhlen) erkennt ihr edelsteinhaltige Felsen am Aussehen oder mit Hilfe des Multitools. Vorkommen für FPS-Mining finden sich auch auf Asteroiden.

Oberflächen-Scan im Raumschiff

Ressourcen finden sich im Gestein auf Monden, in Höhlen oder Asteroiden. Auf der Oberfläche eines Mondes schalten wir mit der TAB-Taste in den Scanning-Modus unseres Raumschiffs. Haltet die linke Maustaste gedrückt, um den Scan (auf Stufe 1x) voll aufzuladen und lasst die Taste los, um den Ping auszulösen.

  • Profi-Tipp: Mit der Argo MOLE können der Pilot und jeder Spieler in einem Mining-Turm unabhängig voneinander einen Scan-Ping auslösen. Ihr könnt also ständig scannen.
Die quaderförmige Anzeige in Star Citizen gibt nach einem Scan an, in welchem Bereich wir nach Rohstoff-Depots suchen müssen. BILD: S4G / CIG

Potentielle Bergbau-Ressourcen werden wie in obigem Screenshot durch große quaderförmige Gitter angezeigt.

Fliegt in so einen Bereich und wiederholt den Scan, um Ressourcen-Knoten zu finden. Ändert mit den Tasten „C“ und „V“ den Scan-Radius auf Stufe 2x oder sogar 4x. Damit wird der Radius kleiner, die Genauigkeit aber höher und es werden eventuell sogar mehr Ressourcen-Knoten angezeigt. Ihr könnt auch auf Sicht nach abbaubaren Felsen suchen, denn sie haben eine eigene Textur. Ein Beispiel seht ihr in folgendem Bild.

Solche Felsbrocken sind Ressourcen-Depots in Star Citizen. Es gibt aber auch andere, beispielsweise mit einer türkis / grünen oder dunklen Oberfläche. © S4G / CIG

Edelstein-Vorkommen fürs FPS-Mining finden

Auf der Oberfläche von Monden könnt ihr Edelsteinvorkommen fürs FPS-Mining genauso finden, wie beschrieben, solange ihr ein Schiff habt, dass Erze und Edelsteine scannen kann. Bis ihr allerdings eine Prospector habt, müsst ihr ziemlich hart sparen.

  • Profi-Tipp: Leiht euch eine Prospector, bevor ihr sie kauft. Das geht beispielsweise bei Vantage Rentals in Lorville.
Bis ihr eine Procpector habt, kann es etwas dauern – wenn ihr eine habt, solltet ihr trotzdem die lukrativen FPS-Mining-Ressourcen (hier ein Dolovine-Vorkommen) mitnehmen. © S4G / CIG

Also solltet ihr zuerst – und trotz des gegenwärtigen Risikos durch Player-Killer, die gerne dort lauern – Höhlen suchen und dort Edelsteine mit dem Multitool abbauen. Wie das funktioniert, sage ich euch etwas später in diesem Artikel.

Wo finde ich Höhlen?

Es gibt ein paar Höhlen, die sich über die StarMap im mobiGlas oder über die Taste „B“ im Orbit eines Planeten / Mondes finden lassen:

  • Daymar: Kudre Ore (Closed)
  • Aberdeen: HDMO-Dobbs (hier findet sich in Update 3.9 viel Hadanite)
  • Hurston: HDMO-Calthrope

Andere Höhlen lassen sich nur schwer finden, da sie nicht ausgezeichnet sind. Es gibt derzeit drei bekannte Möglichkeiten, diese Höhlen zu finden:

  • Sehr umständlich und kaum erfolgversprechend: Mit einem Raumschiff über Monde und Planeten fliegen und mit Zoom oder auf Sicht die Felsformationen finden, die den Höhleneingang markieren.
  • Einfach: Im Orbit von Daymar, Aberdeen und Hurston die Investigations-Missionen (Suche nach vermissten Personen) im mobiGlas annehmen, sie führen direkt in die Höhlen.
Woran erkenne ich Edelstein-Vorkommen?

Ressourcen-Depots für Hadanite, Aphorite und Dolivine weisen eine farbige Maserung aus, Adern ziehen sich durch den Stein und Edelsteinbrocken ragen heraus. Adern von Hadanite-Vorkommen sind pink bis hellviolett, Aphorite ist violett und Dolivine ist grün. Hadanite und Aphorite lassen sich im Spiel aber kaum auseinander halten, hier müsst ihr mit eurem Multitool einen Scan durchführen (dazu gleich mehr).

Hadanite-Vorkommen in Star Citizen erkennen wir an den pink bis hell-violetten Adern und Edelstein-Einschlüssen. © S4G / CIG
Welche Risiken bestehen in Höhlen?

Derzeit werden Höhlen häufig von schießwütigen Player-Killern bevölkert. Es kann also sein, dass eure Mining-Tour schnell von hinterhältigen Kriminellen beendet wird. Im besten Fall bringt ihr Freunde als Geleitschutz mit.

Bergbau-Ressourcen in Star Citizen: Mining-Spots und Mineralienpreise

Wo finde ich die besten Mining-Spots?

  • Normalerweise ist der beste Ort für Mining der riesige Aaron Halo Asteroidbelt. Allerdings ist Asteroiden-Mining gerade verbuggt, weshalb wir derzeit nur Mondoberflächen empfehlen können. Hier gibt es keine perfekten Spots. Kurze Wege findet ihr mit Clio von microTech aus. Mittlere Anflugrouten findet ihr mit Cellin, Daymar (von Port Olisar aus), Aberdeen, Arial (von Lorville, Hurston, aus) und Lyria & Wala (von Area18, ArcCorp, aus).

Mining im Aaron Halo Astroidengürtel – So findet ihr hin

Der Asteroidengürtel Aaron Halo ist auf der Karte im mobiGlas nicht zu sehen. Es gibt dort auch noch keine der ikonischen Gateways, die wir anspringen könnten. Die kommen laut CIG erst, wenn der Rest von Stanton gebaut ist.

Der Aaron Halo ist ein massiver Ring aus Asteroiden, der sich unter anderem zwischen ArcCorp und Hurston entlang zieht. Das ist auch die einfachste Möglichkeit, ihn im Spiel zu finden. Fliegt mittels Quantum-Sprung von Hurston nach ArcCorp oder umgekehrt. Schaltet euren Quantum-Antrieb bei folgenden Kilometer-Marken ab (erneut die Standardbelegung „B“ drücken):

  • Hurston nach ArcCorp: 9.500.000 km
  • ArcCorp nach Hurston: 13.500.000 km
Starmap von Star Citizen mit Blick auf das Stanton System und Markierungen für das Erreichen des Aaron Halo Asteroidengürtels
Lasst euch nicht von den offensichtlich falschen Abständen der ARK StarMap irritieren: So kommt ihr zum gewaltigen Aaron Halo Asteroidengürtel. © S4G / CIG

Wenn ihr aus dem Quantum-Sprung austretet, baut sich um euch herum ein gigantisches, tausende Kilometer breites Asteroidenfeld auf. Darin befinden sich massenhaft abbaubare Asteroiden. Allerdings verschwinden einmal geknackte Steine aufgrund eines Bugs derzeit viel schneller, als wir sie weiter verarbeiten können.

Mining auf Mondoberflächen & Tabelle der Mining Spots

Deshalb empfehlen wir derzeit vorrangig Bergbau auf Mondoberflächen. Früher fanden sich lukrative Felsen in der Nähe von Mining-Außenposten. Mittlerweile hat sich das deutlich verteilt. Wir können nur mit Sicherheit sagen, dass es Zufall ist, welche Ressourcen in welchen Mengen auftreten. Ihr kommt um eine Suche nicht herum.

Allerdings kommen manche Ressourcen nur in gewissen Gegenden vor. Die folgende Liste sagt euch, wo ihr welche Ressourcen erwarten könnt und wie lange ihr ungefähr von den Landezonen und Stationen, in denen Mining-Ressourcen verkauft werden können, bis zu den Zielorten benötigt.

Mining-Spots Tabelle

Hinweis zur Tabelle: Die Reisedauer gibt die durchschnittliche Zeit zwischen Landezone und Zielort, hier der jeweilige Planet oder Asteroidengürtel, an. Dabei handelt es sich um Erfahrungswerte. Die Spanne bezieht sich darauf, dass man manchmal von einer Landezone startet, in die Atmosphäre fliegt und direkt  zu einem Zielort springen kann. Manchmal muss man aber auch erst rausfliegen oder zu Orbitalmarkern springen, da der Zielort vom Planeten verdeckt ist.

Stanton-SystemLandezoneReise
in
Min.
Rohstoffe
Aaron Halo Asteroidengürtelkeine8-12Aluminium, Aphorite, Borase, Copper, Corundum, Diamond, Dolivine, Gold, Hephaestanite, Laranite, Titanium, Tungsten
ArcCorpArea18Der Stadtplanet bietet keine Mining-Spots
LyriaArea18Agricium, Aluminium, Bexalite, Copper, Corundum, Diamond, Hadanite, Hephaestanite, Taranite, Tungsten
WalaArea18Agricium, Beryl, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Hadanite, Taranite, Titanium, Tungsten
CrusaderPort Olisar, GrimHEXDer Gasriese kann aktuell nicht erkundet werden
CellinPort OlisarAluminium, Beryl, Bexalite, Corundum, Gold, Titanium
DaymarPort OlisarAgricium, Beryl, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Hadanite, Quantainium, Quartz, Taranite, Titanium, Tungsten
YelaGrimHEXAgricium, Aluminium, Beryl, Corundum, Diamond, Gold, Laranite, Quantainium, Tungsten
CRU L1 – L5
Asteroidenfelder
Port Olisar, GrimHEXAluminium, Borase, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Laranite, Titanium, Tungsten
DelamarLevskiAuf dem Planetoiden selbst ist kein Mining möglich
AsteroidenfelderLevski2-4Aluminium, Borase, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Laranite, Titanium, Tungsten
HurstonLorvilleHadanite
AberdeenLorville3-9Beryl, Bexalite, Corundum, Diamond, Hephaestanite, Gold, Titanium
ArialLorville3-9Bexalite, Hephaestanite, Quartz
ItaLorville4-9Agricium, Aluminium, Beryl, Copper, Diamond, Gold, Quartz, Titanium, Tungsten
MagdaLorville5-12Agricium, Aluminium, Beryl, Copper, Diamond, Dolivine, Gold, Hephaestanite, Quartz, Taranite, Titanium, Tungsten
HUR L1 – L4
Asteroidenfelder
LorvilleAluminium, Borase, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Laranite, Titanium, Tungsten
microTechNew BabbageAluminium, Beryl, Copper, Corundum, Diamond, Dolivine, Gold, Hadanite, Laranite, Quartz, Taranite, Titanium, Tungsten
CalliopeNew Babbage3-5Agricium, Aluminium, Beryl, Diamond, Gold, Hephaestanite, Quantainium, Quartz, Titanium, Tungsten
ClioNew Babbage2-3Agricium, Aluminium, Beryl, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Laranite, Quantainium, Quartz, Taranite, Titanium, Tungsten
EuterpeNew Babbage3-5Agricium, Aluminium, Beryl, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Hephaestanite, Laranite, Quantainium, Quartz, Tungsten
MIC L1
Asteroidenfeld
New BabbageAluminium, Borase, Copper, Corundum, Diamond, Gold, Laranite, Titanium, Tungsten

Welche Rohstoffe sind besonders wertvoll und welche Preise werden erzielt?

  • Beim Mining mit einem Raumschiff bringen Bexalite, Taranite, Borase, Laranite und Agricium das meiste Geld. Beim FPS-Mining ist Hadanite die erste Wahl.

Letztes Update: Mai 2020 (Daten sind komplett aktuell für 3.9)

Hinweis: Preise können etwas variieren, je nachdem, wo ihr verkauft. Die Daten geben den Durchschnitt der letzten fünf uns vorliegenden Erträge in Units (100 Units = 1 SCU) an. Die Empfehlungen zu den Prozentzahlen sind Richtwerte.

Ressourcen, für die ein Raumschiff gebraucht wird

Last Update:
12.05.2020
aUEC pro Unit
(100 Units = 1 SCU)
Quantainium*88,09
Bexalite40,48
Taranite32,45
Borase32,44
Laranite30,25
Agricium26,88
Hephaestanite14,64
Titanium8,67
Diamond7,17
Gold6,42
Copper5,69
Beryl4,30
Tungsten3,99
Corundum2,65
Quartz1,51
Aluminium1,27
Inert Material0,02
Legende:
Bei wie viel Prozent soll ich abbauen?
Ab 2,5% immer knacken, aber nur Chunks mit sehr geringem Inert-Anteil mitnehmen
Ab 20 Prozent
(Ausnahme: Hephaestanite ab 10%)
Ab 35 Prozent
Ignorieren

*Achtung: Quantainium ist ein neuer, volatiler Rohstoff, der nach rund 30 Minuten explodiert. Lest dazu mehr im Abschnitt Richtig mit Quantainium umgehen.

Ressourcen, für die das Multitool (FPS-Mining) gebraucht wird

RessourceDepot%aUEC
Hadaniten.a.1275
Aphoriten.a.1150
Dolivinen.a.1130

Worauf sollte ich unbedingt achten?

  • Je höher die Prozentzahl der Ressourcen im Verhältnis zur Gesamtmasse des Depots, desto besser. Außerdem: Nehmt so wenig Inert Materials wie irgend möglich mit.

Je höher die Prozentzahl, desto mehr Profit! Beispielsweise ist ein 18%iges Copper-Vorkommen lukrativer, als ein 0,4%iges Taranite-Vorkommen. Andersherum sind zwei Prozent Taranite mehr wert, als 18 Prozent Copper.

Rechnet nach dem Scan eines Felsens aus, wie viel Masse des Felsens wirklich wertvoller Rohstoff ist und vergleicht dann mit der obigen Tabelle. Gut sind geringe Masse und hohe Prozente (beispielsweise 2,500 Masse und insgesamt 60% möglichst wertvolle Rohstoffe.

Nehmt euch ruhig mehr Zeit für die Suche nach wirklich lukrativen Ressourcendepots. Ihr spart dadurch Zeit und verdient mehr Geld.

  • Profi-Tipp: Inert Material, also Dreck, zieht euren Gewinn massiv runter. Extrahiert daher nach Möglichkeit vorzugsweise 100%ige Chunks oder achtet zumindest darauf, dass der Anteil an Schmutz so gering wie irgend möglich ist. Fliegt lieber weiter und sucht noch eine neue, gute Ressourcen-Quelle, als eure Zeit mit Containern voller Dreck zu vergeuden.

Richtig mit Quantainium umgehen

Quantainium ist ein neuer instabiler und lukrativer Rohstoff, der mit Update 3.9 ins Spiel kam und später unter anderem für die Herstellung von Quantum-Treibstoff benötigt wird. Ihr könnt das Zeug ganz normal abbauen, allerdings arbeitet dieser Rohstoff dann in euren Containern: Quantainium wird immer instabiler und zerfällt schließlich in einer fetten Explosion. Es ist nur logisch und konsequent, dass euer Schiff dabei ganz solidarisch teilweise oder komplett mit „zerfällt“. Wie viel Schaden das Schiff nimmt, hängt von der Menge Quantainium ab, die ihr geladen habt.

Panel für instabile Fracht in der Prospector in Star Citizen
Noch blinkt das Panel für instabile Fracht in der Prpspector langsam und gelb. Blinkt es rot und schnell, wird’s kritisch und wir müssen Fracht ablassen. © S4G / CIG

Der Zustand eures Quantainiums wird euch in der Prospector (oben rechts) und in der MOLE über das neue Panel vermittelt. Sie beginnt irgendwann zu leuchten und zu blinken, leuchtet und blinkt dann immer schneller – ihr wisst worauf das hinausläuft. Damit ihr aber trotzdem euren (fetten finanziellen) Nutzen aus dem Bomben-Rohstoff ziehen könnt, kommen in der folgenden Tabelle die von uns gemessenen Zeiten, bis euer Schiff zum Feuerwerk mutiert.

  • Werft rechtzeitig das Quantainium über den „Jettison“-Button des Panels ab, bevor es explodiert. Es sollte dabei nur das Quantainium abgelassen werden, eure anderen gesammelten Ressourcen verbleiben normalerweise im Container. Berechnet außerdem unbedingt die Zeit mit ein, die ihr vom Raumhafen zur Trading-Konsole benötigt. Das beinhaltet oft eine Fahrt mit der jeweiligen Bahn zum richtigen Distrikt. Erreicht das Quantainium seine kritische Masse, während das Schiff auf einem Landeplatz parkt, geht es trotzdem hoch.

Zerfallszeiten von Quantainium

  • Achtung: Die in der folgenden Tabelle genannten Zeiten sind Erfahrungswerte und können im genannten Rahmen variieren. Abhängigkeiten der verfügbaren Zeit von Lademenge oder Erschütterungen konnten bislang nicht sicher ausgemacht werden.

Quan-
tainium Status
AnzeigeDauer der Stufe in Min.Hinweis
Stufe 1Gelb blinkend8
Stufe 2Schnell Orange blinkend6
Stufe 3Schnell Rot blinkend2Spätestens jetzt solltet ihr das Quantainium ablassen („Jettison“)
Stufe 4Sehr schnell Rot blinkend0,25Diese Phase tritt manchmal gar nicht erst auf, die Fracht kann schon nach Stufe 3 explodieren.
Gesamtca. 15 Min.
  • Profi-Tipp: Baut Quantainium immer als letztes ab, bevor ihr wieder zur Landezone zurückfliegt, es sei denn, ihr seid direkt auf Quantainium aus. Verliert keine Zeit auf dem Heimweg.

Quantainium-Depots können manchmal eine hohe Resistenz aufweisen. Hier können Torpid Consumables hilfreich sein, wahlweise schiebt ihr das Rock Energy Level mit Surge an. Lest mehr dazu im Abschnitt Mining Verbrauchsgegenstände / Consumables in der Übersicht.

Wo kann ich Rohstoffe verkaufen?

  • In Port Olisar, GrimHEX, Levski, Lorville, New Babbage und Area18 könnt ihr abgebaute Ressourcen verkaufen.

Wenn ihr das Maximum an SCU eures Schiffes erreicht habt (siehe im Mining-Modus rechts in der Mitte die Anzeige Cargo Capacity) und euer Rucksack mit Edelsteinen gefüllt ist, ist es Zeit zu verkaufen.

Das könnt ihr an folgenden Orten an speziellen Trading-Konsolen tun, die ihr in der Nähe der jeweiligen Administration findet:

  • ArcCorp – Area18
    Die Trading-Konsolen in Area18 findet ihr im IO North Tower, direkt gegenüber wenn ihr auf dem ArcCorp Plaza ankommt .
  • Crusader – Port Olisar
    Direkt im Raum mit den Schiffsterminals, rechts um die Ecke des Admin-Tresens.
  • Delamar – Levski
    Wenn ihr in Levski ankommt findet ihr die Trading-Konsolen neben dem Admin-Tresen, links von den großen Aufzügen.
  • Hurston – Lorville
    Fahrt vom Teasa Spaceport aus mit der Bahn zum Metro Center. Dort findet ihr das Admin-Büro mit den Trading-Konsolen.
  • microTech – New Babbage
    Nehmt vom Raumhafen aus die Ringbahn Richtung Commons. Geht zum Plaza und sucht „Planetary Services“. Dort sind die Trading-Konsolen.
  • Asteroidenring von Yela – GrimHEX

Bergbau-Guide für die Raumschiffe MISC Prospector & Argo MOLE

Die generelle Mining-Mechanik für die Prospector und die MOLE ist gleich. Deshalb sind die folgenden Ausführungen für beide Schiffe relevant. Einige Unterschiede erkläre ich an dieser Stelle auch, Besonderheiten zur MOLE folgen unter der Rubrik Guide zum Solo- und Multicrew-Mining mit der Argo MOLE.

Wenn ihr ein passendes Ressourcendepot gefunden habt, fliegt in die Nähe und richtet Schiff und Zielcursor auf den Felsen aus, um einen Tiefen-Scan vorzunehmen.

Tiefen-Scan per Raumschiff

Ein Ressourcen-Knoten lässt sich sowohl per Scan als auch im Bergbau-Modus (Taste „M) untersuchen. Der Tiefen-Scan zeigt dabei folgende Daten an:

Masse (Mass)

Rechts oben in der Benutzeroberfläche im Bergbaumodus der Prospector findet ihr die Masse des Felsens. Je höher die Masse, desto mehr Energie benötigt ihr, um den Felsen aufzubrechen.

Mit dem Tiefen-Scan bekommen wir Infos über Masse, Zusammensetzung, Instabilität und Widerstand des Felsens. © S4G / CIG

Zusammensetzung (Composition)

Zum größten Teil bestehen die Felsen aus sogenannten „Inert Materials“, also wertlosen Inhaltsstoffen (Gestein, Staub etc.). Darüber hinaus beinhalten sie wertvollere Materialien, beispielsweise Bexalite, Agricium oder Gold. Die Zusammensetzung seht ihr unterhalb der Masseanzeige. Die Materialmenge wird in Prozent angegeben.

Instabilität (Instability)

Die Instabilität des Felsens seht ihr links unterhalb des Energy Transfer Graph. Je höher die Instabilität ist, desto höher sind die Schwankungen bei der Zufuhr von Energie. Das kann zu schnellen Ausschlägen und damit auch zu Überladung des Steins führen.

Widerstand (Resistance)

Der Widerstand eines Felsens gibt an, wie schwierig es für den Mining-Laser ist, ihn zu knacken. Je mehr sich der Wert der Zahl 1 annähert, desto widerstandsfähiger ist der Stein und desto mehr Energie muss injiziert werden. Bei einem Wert von 0.8 bleibt das Energielevel beispielsweise theoretisch bei einer 80%igen Energiezufuhr konstant. Hier hat aber die Instabilität noch ein Wörtchen mitzureden.

Ausrichtung des Raumschiffs vor dem Abbau

Seid ihr zu weit vom Felsen entfernt, kann es sein, dass ihr nicht ausreichend Energie injizieren könnt. Fliegt relativ nah an Felsen heran.

  • Achtung: Je näher ihr einem Felsen seid, desto mehr Schaden verursacht der Stein, wenn ihr ihn durch Überladung hochjagt. Das kann zur Zerstörung des Schiffs führen.

Der Pilot einer MOLE muss in ständiger Kommunikation mit den Spielern in den Mining-Türmen stehen, damit alle möglichst optimal ihre Laser einsetzen können. Bemerken die Miner, dass die Energie-Injektion stagniert, müssen sie dem Piloten beispielsweise Anweisung geben, die MOLE näher an das Ziel zu fliegen. Dabei muss der Pilot die eingeschränkten Bewegungsradien der Bergbau-Türme (sie lassen sich beispielsweise nicht im 90-Grad-Winkel nach unten richten) beachten.

Mit der Einführung des Wettersystems in Update 3.9 kann es auch Sinn ergeben, das Raumschiff zu landen, um in Ruhe einen Felsen zu knacken. In manchen Gegenden, etwa auf Calliope, kann es derartig stürmen, dass das Schiff konstant weggedrückt wird, wenn wir nicht ständig dagegen steuern. Mit der MOLE ist das nicht unbedingt ein Problem, weil sich der Pilot allein darauf konzentrieren kann, das Schiff ungefähr in Position zu halten.

Wenn ihr aber in der Prospector neben der Steuerung des Mininglasers auch noch konstant mit dem Raumschiff strafen müsst, kann das gerade bei schwierigen Felsbrocken ein bisschen zu viel sein. Landet in diesem Fall die Prospector einfach in passendem Abstand.

Charakter in Star Citizen beobachtet gelandete Prospector, die in einem Sturm Bergbau betreibt
Gerade in stürmischen Umgebungen kann es sich lohnen, die Prospector einfach zu landen – wenn auch nicht zwingend ganz so nah, wie im Bild. © S4G / CIG

Beim Abbau von Asteroiden muss der Pilot jederzeit aufpassen, ob eine eventuelle Eigenbewegung des Raumschiffes den Laser vom Stein weg bewegt. Justiert vorsichtig mittels der Strafe-Tasten nach.

Abbau von Ressourcen-Depots

Energie per Mining-Laser injizieren

Wenn ihr im Mining-Modus seid, aktiviert den Mining-Laser mit der linken Maustaste. Ziel ist es, den Fracturing Sensor auf der rechten Seite komplett zu füllen. Zu diesem Zweck muss das Energielevel des Steins (Rock Energy Level, die Anzeige links unterhalb der Anzeige der Laserstärke, Laser Throttle) in der grünen Zone gehalten werden. Dieser Bereich kann ziemlich klein sein und es braucht Übung, um die Laserenergie so lange dort zu halten, bis der Fracturing Sensor gefüllt ist.

Der linke Pfeil deutet auf den grünen Bereich, der den Fracturing Sensor (rechter Pfeil) triggert. © S4G / Cloud Imperium Games

Tipps zur Verwendung des Mining Throttle

Die Stärke des Mining-Lasers verändert ihr mittels Mausrad. Wir empfehlen alternativ, in den Tastenkonfigurationen für euren HOTAS den Mining-Laser unter dem Punkt Mining –> Mining Throttle auf eine Throttle-Achse zu legen. Im Bild seht ihr zwei Lösungen, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe.

Auf meinem HOTAS Saitek X52 Pro habe ich den Regler für den Mining Throttle auf dieses Rad gelegt. © S4G
Mining Laser auf dem Thrustmaster Warthog. Die Profi-Variante. © S4G

Energy Transfer Graph im Auge behalten

Als Anfänger solltet ihr erst einmal ein Gefühl für den Laser entwickeln. Erhöht die Energiezufuhr langsam, bis der Energy Transfer Graph links in der Benutzeroberfläche zu steigen beginnt. Je höher das Energielevel des Felsens steigt, desto schneller steigt die Energie. Das bedeutet, dass ab einem bestimmten Punkt relativ wenig zusätzliche Energie ausreicht, um das Energielevel deutlich anzuheben.

Ihr könnt euch das ein bisschen wie ein Modellauto mit Schwungantrieb vorstellen: Sobald ihr das Auto angeschoben habt, beschleunigt es durch seinen Schwungantrieb selbstständig ein gutes Stück vorwärts.

Gefühl am Schwungrad: Nachjustieren der Energiezufuhr

Gerade bei einer sehr kleinen grünen Zone kann das zu Schwierigkeiten führen, denn wenn ihr in den roten Bereich kommt, steigt der Overcharge Sensor (die Anzeige rechts unter dem Fracturing Sensor). Der Fracturing Sensor sinkt gleichzeitig sehr schnell. Ist der Overcharge Sensor komplett gefüllt, explodiert der Felsen sofort und kann das Schiff schwer beschädigen oder zerstören.

  • Achtung: Wie oft ihr in den Überladungsbereich kommt, bestimmt auch, wie stark der Brocken explodiert und wie weit die Felsbrocken fliegen, wenn ihr den Felsen erfolgreich aufgebrochen habt. Gerade beim Asteroidenabbau kann es nervig sein, den Felsbrocken hinterher fliegen zu müssen, ganz zu schweigen von möglichen Schäden am Schiff.

Das bedeutet, dass ihr jederzeit die Energiezufuhr nachjustieren müsst – es gibt nur selten die perfekte Einstellung. Die Kunst ist es, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wann wie viel Energie zugeführt oder weggenommen werden muss, damit die Energieanzeige in der grünen Zone bleibt.

Orientiert euch an den Prozentzahlen des Laser Throttles, während ihr versucht, den grünen Bereich des Rock Energy Level zu treffen. © S4G / CIG

Achtet dabei auf die Prozentanzeige links oberhalb des Rock Energy Level und reguliert dementsprechend die Energiezufuhr. Beobachtet das Verhalten der Energie genau und versucht, Regelmäßigkeiten auszumachen. Sehr hilfreich ist der Sound, der viel über den Zustand des Steins verrät. Hört also genau hin.

Beobachtet außerdem das Verhältnis der Gesteinsmasse zum Anstieg des Energielevels. Instabilität und der Widerstand des Felsens spielen dabei ebenfalls eine Rolle. Dieses Verhältnis lässt euch schnell erkennen, dass es bestimmte Prozentwerte bzw. Prozentbereiche gibt, nach denen ihr euch generell richten könnt. Das ist hilfreich beim zukünftigen Mining an Felsen mit ähnlicher oder gleicher Masse.

Im Falle der Argo MOLE müsst ihr beim Mining viel mit euren Mitspielern kommunizieren. Wie ihr hierbei vorgehen solltet, erläutere ich etwas später unter der Rubrik Was muss ich beim MOLE-Mining unbedingt beachten?.

Richtwerte für die Energiezufuhr nach Masse

In der folgenden Tabelle haben wir ein paar Erfahrungswerte für die Stärke des Laser Throttle aufgeführt. Betrachtet sie bitte nur als grobe Richtwerte. Diese Werte können zudem variieren, je nachdem, wie weit das Schiff vom Felsen entfernt ist. Die Werte beziehen sich auf die Nutzung der Standard-Laser.

Masse / kgAufladung %Grüne Zone: Max. %Grüne Zone: Min. %
5.000 – 8.00090-1006030
2.000 – 5.00070-804020
250 – 80015-20123

Um die Energiezufuhr im grünen Bereich zu halten, müsst ihr in den richtigen Momenten zwischen den Werten für hoch und niedrig wechseln. Sobald ihr das Gefühl habt, dass die Energie gleich einen Sprung in den roten Bereich machen könnte, wechselt auf einen niedrigeren Wert. Bevor die Energie aus dem grünen Bereich sinkt, schaltet wieder hoch.

  • Profitipp: Mit Hilfe der oben angesprochenen HOTAS-Regler, inbesondere dem des Thrustmaster Warthog, lässt sich die Energie perfekt schubweise injizieren. Gebt mit dem Hebel oder Rad kurz volle oder zumindest hohe Energie ab und stellt sofort den Laser wieder auf Null. Wiederholt das regelmäßig, um im grünen Bereich zu bleiben.

Unterhalb der grünen Zone sinkt auch der Fracturing Sensor wieder, was die ganze Angelegenheit ein bisschen hektisch werden lassen kann. Bewahrt trotzdem die Ruhe und fangt lieber noch einmal von vorn an (Laser vom Stein nehmen und warten, bis sich der Stein abgekühlt hat), bevor ihr eventuell euer Raumschiff zerstört.

Beim MOLE-Mining muss der Mining-Leader rechtzeitig den anderen Spielern ansagen, wenn sie die Energie erhöhen oder verringern sollen. Dazu mehr in diesem Guide unter der Rubrik Was muss ich beim MOLE-Mining unbedingt beachten?.

Exit-Strategie für den Notfall

Bekommt ihr die Energie nicht in den Griff und seid dabei, den Felsen hoffnungslos zu überladen, schaltet den Laser mit Linksklick aus oder bewegt ihn komplett vom Felsen weg. Macht ihr das rechtzeitig, sinkt das Energielevel langsam und ihr könnt bald erneut euer Glück versuchen.

Der Pilot sollte außerdem immer den Finger auf dem Rückwärtsgang haben. Ist der Overcharge-Sensor über Null, wenn der Felsen auseinander bricht, entweicht die Überladungsenergie in einer mehr oder weniger starken Explosion. Rechtzeitig ein bisschen Abstand zu gewinnen, kann Schlimmeres verhindern.

Besonders zähe Steine knacken

Ist der Mining-Laser bereits auf 100 Prozent, ihr kommt aber trotzdem nicht in den grünen Bereich? Dann müsst ihr näher an den Stein heran fliegen.

Klappt immer noch nicht? Eine andere Möglichkeit, ist die Übertaktung des Mining-Lasers. Dazu geht ihr auf einem der Multifunktions-Displays (MFDs) auf den Menüpunkt „Items“. Sucht dort den Mining Laser den ihr aktuell installiert habt (beispielsweise „Hofstede S1 Mining Laser“) und klickt auf „Overclock“. Jetzt wird mehr Power in den Mining Laser geleitet, was allerdings auch die Hitzeentwicklung und damit das Risiko für mögliche Folgeschäden am Bohrrkopf erhöht.

Prospector beim Mining mit übertaktetem Mining Laser
Oben links im MFD lässt sich der Mining Laser der Prospector übertakten. © S4G / CIG

Mit den neuen Mining Consumables (lest dazu auch den Abschnitt Alles über Mining Consumables in Star Citizen) könnt ihr ebenfalls nachhelfen, etwa mit Surge. Das bringt das Energielevel des Steins direkt mal 30 Prozent höher. Wenn ihr es richtig angestellt habt, war das der nötige Anstoß, damit die Energiezufuhr nun steigt.

Bringt immer noch nichts? Dann wird es Zeit für einen neuen Bohrkopf. Alle Infos zu Bohrköpfen und welche Vor- und Nachteile sie haben, findet ihr in unserem Guide zu Bohrköpfen / Mining-Lasern.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen Kumpel mit einer zweiten Prospector zu holen und gemeinsam den Stein zu knacken. Dafür ist allerdings eine gute Absprache nötig, um die doppelte Energiezufuhr erfolgreich zu koordinieren.

Die MOLE sollte unter Verwendung aller drei Mining-Laser so ziemlich jeden Stein knacken können. Solltet ihr bestimmte Steine nicht aufbrechen können, braucht ihr bessere Bohrköpfe bzw. Mining-Laser.

Wie extrahiere ich Ressourcen / Rohstoffe aus den Felsbrocken?

  • Mit dem Extraktions-Modus auf der rechten Maustaste holt ihr Erze aus den Felsbrocken. Achtet auf das Masse-Inhalt-Verhältnis der einzelnen Brocken und lasst Ressourcen-Chunks mit hohem Inert Material-Anteil liegen.

Die Prospector besitzt vier Bergbau-Container, jeder kann acht Standard Cargo Units (SCU, die Maßeinheit für Fracht in Star Citizen; 1 m³, plus einen Rand von 125 mm an jeder Seite) Material aufnehmen. Die MOLE trägt acht solche Container mit einem Volumen von 12 SCU. Um Ressourcen in die Container zu befördern, schaltet ihr mit der rechten Maustaste vom Bergbau-Modus in den Extraktions-Modus und startet den Traktorstrahl.

Felsbrocken, die in die Container aufgenommen werden können, werden violett umrandet, sobald ihr den Cursor darauf ausrichtet.  Richtet den Traktorstrahl darauf aus, bis der Brocken vollständig aufgenommen wurde.

Mining-Laser in Star Citizen extrahiert Material aus einem Felsbrocken
So sollte ein optimaler Chunk bei der Extraktion mit dem Mining-Laser in Star Citizen aussehen. © S4G / CIG
  • Wichtig: Um einen möglichst hohen Profit zu erreichen, solltet ihr das Verhältnis zwischen Masse und enthaltenen Ressourcen beobachten. Je kleiner die Masse und je höher die enthaltene Prozentzahl der enthaltenen Ressource, desto besser. Beispiel: Ein 70 kg schwerer Brocken mit 60 Prozent Ressourcen ist einem 210 kg schweren Felsbrocken mit 30 Prozent vorzuziehen. Versucht immer, möglichst wenig Dreck mitzunehmen, denn das senkt euren Gewinn gewaltig.

Allerdings müsst ihr dabei auch die Seltenheit des Materials berücksichtigen. Die wertvollsten Ressourcen aus unserer obigen Liste solltet ihr meistens mitnehmen, solange der Ressourcengehalt nicht unter dem von uns angegebenen oder eurem eigenen Mindestwert liegt.

Wie kann ich meine Mining-Tour sicher unterbrechen?

  • Ihr könnt euch in eurer Prospector und in der MOLE ausloggen, indem ihr euch ins Bett legt.

Früher musste eine Bergbau-Tour zwingend mit dem Verkauf der Ressourcen enden, damit ihr etwas davon hattet. Heute könnt ihr einfach landen, in den hinteren Bereich der Prospector oder MOLE gehen und mit „F“ (Standardbelegung) die Koje anwählen. Legt euch hin und drückt dann wieder „F“. Die Option „Log Out“ erscheint.

Beim nächsten Einloggen wacht ihr dann wieder in eurer Koje auf, drückt „F“, schaut nach links und wählt „Get Up“ (Aufstehen) an. Ihr könnt eure Bergbau-Tour jetzt fortsetzen.

Guide zum Solo- und Multicrew-Mining mit der Argo MOLE

  • Derzeit ist das Verhältnis Zeit – Kosten – Nutzen mit zwei Personen beim MOLE-Mining am besten.

Die MOLE ist im Vergleich zur Prospector ein ziemlich gewaltiges Schiff mit einer Crew von bis zu fünf Personen und insgesamt drei Mining-Türmen. Es befindet sich einer zentral unter dem Cockpit und jeweils einer rechts und links vom Schiff.

Imposantes Industrieschiff: Die Argo MOLE ist das zweite Mining-Schiff in Star Citizen. © S4G / Cloud Imperium Games

Kann ich mit der Argo MOLE Solo-Mining betreiben?

  • Das ist absolut möglich, wenn auch nicht ohne Probleme. Wer die MOLE allein fliegen will, braucht zumindest viel Geduld.

Voraussetzungen

Voraussetzung für einen einigermaßen frustfreien Mining-Run mit der MOLE ist ein Helix II-Mining Laser oder – wenn die entsprechenden finanziellen Mittel noch nicht da sind – mindestens ein Klein-S2. Seht dazu auch unseren Guide zu den Bohrköpfen.

Nur der Helix II hat genug Power, um schwere Ressourcendepots zu knacken – und auch hier werdet ihr immer mal wieder auf Felsen stoßen, die nur unter Zuhilfenahme von Mining Consumables oder zu zweit zu knacken sind. Bei den meisten Felsen wird aber kein zweiter Laser benötigt, es reicht die optimale Distanz der Helix II zum Felsen auf jeweils rund 37 Meter einzustellen (kann aktuell nur geschätzt werden). Der Klein-S2 bringt als Alternative bei etwas weniger Power mehr Risiko mit, ist aber bei weitem nicht so teuer.

Mit dem Standard-Bohrkopf rate ich von Alleingängen mit der MOLE ab.

Vorteil Solo

Vorteil gegenüber der Prospector ist natürlich der erhöhte Laderaum: Mit rund 96 SCU könnt ihr dreimal so viel Material extrahieren und macht natürlich entsprechend deutlich mehr Gewinn, wenn ihr eure Ziele sorgfältig auswählt.

Pilotensitz der Argo MOLE.
Wer die MOLE in Star Citizen alleine fliegt, muss ständig zwischen Pilotensitz und Mining-Station wechseln. © S4G / CIG

Nachteil Solo

Ihr müsst jedes Mal das Raumschiff perfekt positionieren, damit ihr mit dem zentralen Mining-Turm unter dem Cockpit den Felsen knacken könnt. Um die Position der MOLE zu verändern, müsst ihr wieder ins Cockpit wechseln. Das Hin- und Herlaufen kann nerven und es bedarf einiger Übung, die MOLE direkt richtig zu positionieren.

Außerdem könnt ihr nicht mehr rechtzeitig zurücksetzen, wenn ein Felsen zu explodieren droht.

Bergbau mit der Argo MOLE: Am besten geht’s zu zweit

  • Wir empfehlen derzeit den Bergbau mit der Argo MOLE zu zweit. Dabei geht schon einiges mit den Standard-Lasern und ihr könnt viele Ressourcendepots abbauen.

Bestimmt einen Leader (Miner #1) für die Mining-Operation, der das Schiff fliegt und positioniert und den Mining-Turm unterhalb des Cockpits besetzt. Diese Station sollte mit dem stärksten Laser ausgerüstet werden, den ihr besitzt.

Miner #2 geht immer zuerst mit voller Power seines Lasers auf den Stein. Steigt die Energie jetzt schon zügig, sollte er die Energie drosseln, bis der Rock Energy Level einigermaßen konstant ist. Die Kommunikation der Werte und der Energieveränderung an Miner #1 ist obligatorisch. Der ist dann mit seinem Laser für die Feinjustierung der Energieinjektion zuständig, während Miner #2 im Optimalfall an seinem Energieausstoß nichts mehr verändern muss.

Der Leader muss deutliche Ansagen machen, falls Miner #2 die Energiezufuhr drosseln soll. Hier hilft es, die genaue Prozentzahl anzugeben, beispielsweise: „Runter auf 50“. Miner #2 muss dann natürlich schnell und konzentriert reagieren.

Sucht mit den Lasern der MOLE die Sweetspots in den Felsen. © S4G / CIG
  • Profi-Tipp: Wenn ihr mit den Standard-Lasern arbeitet, erscheinen manche Felsen oft zu hart, um sie zu knacken. Das Rock Energy Level will einfach nicht steigen, manchmal sinkt es sogar stark, nachdem es zuvor vielversprechend angestiegen ist. Sorgt in diesem Fall dafür,
  • dass die MOLE nah genug dran ist (optimale Entfernung der Standard-Bohrköpfe ist 30 Meter).
  • dass ihr mit den Lasern den Stein langsam abtastet: Oft gibt es Stellen am Felsen, die die Energieinjektion erleichtern.
  • dass ihr genug Geduld mitgebracht habt: Sobald die Energie steigt, lasst die Laser auf den jeweiligen Stellen ruhen. Manchmal steigt die Energie nur sehr langsam, bis der grüne Bereich erreicht wird.
  • Injiziert ein Surge Mining Consumable, wenn ihr glaubt, dass die Energieeinspeisung nur einen Schubs benötigt, um zu steigen. Lest dazu auch den Abschnitt Mining Verbrauchsgegenstände / Consumables in der Übersicht.

Eine gute und preiswerte Übergangslösung bis zum optionalen Kauf eines Helix II-Lasers ist der Klein-S2 oder Hofstede S2. Zwei Bohrköpfe dieser Art sollten mit den meisten Ressourcendepots gut fertigwerden.

Was muss ich beim MOLE-Mining unbedingt beachten?

  • Es wird ein Mining-Leader gebraucht und beim Mining-Prozess ist Konzentration nötig.

Kommunikation ist das A und O beim MOLE-Mining. Es wird ein klarer Leader benötigt, der den Ton angibt. Das sollte Miner #1 im zentralen Mining-Turm unterhalb des Cockpits sein. An dieser Station sollte zudem immer der stärkste Bohrkopf installiert sein, den ihr zur Verfügung habt.

Miner #1 gibt dem Piloten Anweisungen, wie das Raumschiff zu positionieren ist. Außerdem legt er fest, wie die anderen beiden Bergbauer den Energieoutput ihrer Laser gestalten. Klare und gut verständliche Kommandos, die im Vorfeld bereits besprochen wurden, sind ebenso wichtig wie Konzentration.

  • Profi-Tipp: Sind alle Bohrtürme besetzt, kann auch jeder Miner ein Mining Consumable einsetzen um widerspenstige Felsbrocken kleinzukriegen. Sprecht euch ab, wer welches Consumable in seinen Mining-Laser packt. Miner #1 gibt das Kommando, wer wann sein Consumable zündet.

Immerhin: Wenn ein Kollege pennt und zu spät die Energie vom Stein nimmt, kann der Pilot – gesetzt den Fall, er ist nicht auch eingeschlafen – noch zügig den Rückwärtsgang einlegen, bevor der Felsen explodiert.

Derzeit gibt es noch keine einheitliche und vernünftige Anzeige der Scan-Ergebnisse bei allen Beteiligten, beispielsweise wenn entschieden werden soll, was extrahiert wird und was nicht. Wenn Miner #2 beispielsweise ein Felsstück anvisiert, kann das die Anzeige bei Miner #1 überschreiben, obwohl der gerade auf einen anderen Brocken zielt.

Lasst daher bei der Extraktion den Mitspieler mit dem besten Blickwinkel auf alle Felsbrocken die Prozentwerte der Ressourcen ermitteln. Entweder Miner #1 oder alle gemeinsam treffen dann die Entscheidung, welche Materialien extrahiert werden. Richtet euch dabei nach meinem Guide zu den wertvollsten Ressourcen.

Die anderen zeigen in der Zwischenzeit mit ihren Mining Lasers irgendwohin, wo sie keine Daten erzeugen.

Was ist mit MOLE-Mining zu viert oder gar zu fünft?

  • Wenn ihr Spaß am Multicrew-Spiel habt, tut das unbedingt, auch wenn der Copiloten-Sitz derzeit weitgehend nutzlos ist. Wenn ihr Geld verdienen wollt, dann ist das aber ziemlich sinnlos, denn die Erträge sind derzeit nicht für vier oder gar fünf Spieler balanciert.

Beim Mining selbst solltet ihr wieder vorgehen, wie oben beschrieben. Miner #1 gibt die Kommandos und arbeitet an der Feinjustierung, sobald Miner #2 konstant Energie zuführt. Miner #3 kommt nur auf direktes Kommando von Miner #1 hinzu und injiziert genau soviel Energie, wie Miner #1 vorgibt.

Blick aus einem Mining-Turm der Argo MOLE in Star Citizen. © S4G / CIG

Wenn jede Mining-Station einen Helix II ausgerüstet hat, kann jeder Turm versuchen, ein eigenes Ressourcen-Vorkommen zu knacken. Ansonsten eignet sich als Bohrkopf-Konfiguration für drei Miner ein Helix II im zentralen Mining-Turm und auf den anderen beiden Stationen jeweils ein Klein-S2 oder Hofstede-S2.

Wie transferiere ich Geld aus einem gemeinsamen Mining-Run an Kollegen?

  • Derzeit geht das nur über die Erstellung eines Beacons, das der jeweilige Kollege akzeptiert. Bald soll allerdings eine Trading-App ins Spiel kommen, die Geldtransfers möglich macht.

Eine richtige Verteilungsmöglichkeit für die verdienten aUEC gibt es derzeit leider noch nicht. Als Workaround empfehlen wir die Erstellung eines Transport-Beacons zu einem festgelegten Ziel (nicht den Ort, an dem ihr euch befindet!). Akzeptiert als Auftragnehmer nur den Kollegen, der das Geld bekommen soll. Sollte ein anderer Spieler sich dazwischen drängeln, brecht den Auftrag ab.

Um ganz sicher zu gehen, fliegt im Schiff des Lohnempfängers an einen etwas abgelegeneren Ort, erstellt ein Transport-Beacon zurück zum Ausgangsort und lasst euch hinfliegen.

Guide zu Mining-Lasern & Mining Consumables

  • Der beste Mining-Laser allgemein ist der Helix. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erhaltet ihr mit Klein oder Hofstede. Habt außerdem immer ein paar Surge Mining Consumables dabei, insbesondere wenn ihr allein unterwegs seid.

Die Werte der Mining-Laser / Bohrköpfe erklärt

Die Mining-Laser bzw. Bohrköpfe kommen mit unterschiedlichen Werten, die sich auf verschiedene Aspekte des Bergbau-Vorgangs positiv oder negativ auswirken.

Mining-Laser: Werte erklärt

  • Size
    Legt fest, für welches Mining-Schiff der Laser geeignet ist (siehe folgende Tabelle).
  • Range
    Zeigt die Optimale und die Maximale Reichweite des Lasers an. Weniger wichtig.
  • Ectract SCU/s.
    Gibt an, wieviele SCU Material pro Sekunde über den Bohrkopf ins Schiff transferiert werden können. je höher, desto besser, ist aber insgesamt zu vernachlässigen.
  • Power
    Die Menge an Energie, die der Mining-Laser in einen Felsen injizieren kann. Je höher dieser Wert ist, desto leichter können auch große und widerstandsfähige Ressourcen-Depots geknackt werden. Sehr wichtiger Wert.
  • Instability Dampening
    Heißt übersetzt soviel wie „Instabilitätsdämpfung“. Je höher dieser Wert ist, desto geringer fällt die Instabilität des jeweiligen Felsens aus und umso seltener kommen sprunghafte Veränderungen der Energieladung des Felsens vor. Wichtiger Wert.
  • Resistance
    Je geringer dieser Wert ist, desto weniger Widerstand hat ein Felsen und umso leichter kann Energie injiziert werden. Wichtiger Wert.
  • All Charge Rates
    Erhöht oder verringert die Aufladegeschwindigkeit von Fracturing Sensor und Overcharge Sensor. Ein hoher Wert wirkt sich beispielsweise positiv aus, wenn ihr im grünen Bereich der Rock Energy Level-Anzeige seid und ist ziemlich schlecht, wenn ihr in den roten Bereich kommt. Ein niedriger Wert sorgt dafür, dass ihr das Energielevel länger im grünen Bereich halten müsst, bei einer Überschreitung in den Overcharge-Bereich steigt der entsprechende Sensor aber auch langsamer.
  • Optimal Charge Rate
    Ein hoher Wert sorgt dafür, dass der Fracturing Sensor schneller steigt, wenn ihr die Energie im grünen Bereich der Rock Energy Level-Anzeige haltet. Sehr wichtiger Wert, denn damit könnt ihr sehr instabile Felsen schneller erfolgreich knacken.
  • Catastrophic Charge Rate
    Je höher der Wert, desto schneller steigt die Overcharge Sensor-Anzeige, wenn ihr den Felsen überladet. Nicht so wichtig, wenn ihr euch vom roten Bereich fernhaltet.
  • Optimal Charge Window Size
    Je höher der Wert, desto größer fällt der grüne Bereich in der Rock Energy Level-Anzeige aus. Wichtiger Wert.
  • Throttle Responsiveness Delay
    Hohe Werte bedeuten, dass eure Änderungen bei der Energie-Injektion verlangsamt übertragen werden und der Mining-Laser verlangsamt auf eure Eingaben reagiert. Sehr wichtiger Wert, vor allem beim Abbau von sehr instabilen Felsen.
  • Consumable Slots
    Mining Consumables könnt ihr in die eventuell vorhandenen Slots eures Mining-Lasers packen. Wenn sie aktiviert werden, beeinflussen sie den Felsen oder verschiedene Laser-Werte. Alle Infos dazu findet ihr in der Mining Verbrauchgüter-Übersicht.
  • Shatter Damage
    Je höher der Wert, desto höher der Schaden, wenn ein Felsen überladen ist und explodiert.
  • Price
    Muss ich das echt erklären?

Mining-Laser / Bohrköpfe in der Übersicht

Nachfolgend meine Tabelle der derzeit kaufbaren Bohrköpfe in Star Citizen. Ihr bekommt sie beispielsweise in Lorville an der Handelskonsole bei Tammany and Sons. In New Babbage bekommt ihr Mining-Laser an der Konsole vor Shubin Interstellar (Plaza). Bitte beachtet, welche Bohrköpfe an welches Schiff passen.

SchiffGröße der Mining-Laser
MISC ProspectorS1
Argo MOLES1, S2

Mining-Laser / Bohrköpfe Tabelle

hervorragendkann sowohl positiv als auch negativ seinrein negativ

Für die komplette Tabelle bitte seitlich scrollen.

Mining Verbrauchsgegenstände / Consumables in der Übersicht

Die bereits vorgestellten Bohrköpfe haben unterschiedlich viele Consumable Slots. Dabei handelt es sich um Plätze für Verbrauchsgegenstände, die kurzzeitig einen gewissen Einfluss auf den Mining-Vorgang haben. Beispielsweise sorgt das derzeit teuerste Mining Consumable „Optimum“ bis zu fünf Mal für eine Verdopplung der „Grünen Zone“, allerdings steigt auch die Hitze-Erzeugung.

  • Beachtet, dass einige der Mining Consumables Ladungen haben, also mehrfach verwendet werden können. Ihr könnt die Consumables zudem jederzeit im mobiGlas in eurer Raumschiffverwaltung austauschen, auch direkt vor Ort an einem Felsen.

Mining Verbrauchsgüter / Consumables: Werte erklärt

  • Size
    Legt fest, für welches Mining-Schiff der Laser geeignet ist. Size 1 passt in Prospector und MOLE, Size 2 gibt es noch nicht.
  • Grade
    Vermutlich wird es irgendwann Qualitätsklassen geben. Derzeit bedeutungslos.
  • Resistance
    Gibt an, um wie viel Prozent der Widerstand eines Felsens erhöht oder verringert wird.
  • Instability
    Gibt an, um wie viel Prozent die Instabilität eines Felsens erhöht oder verringert wird.
  • Charge Window Rate
    Vermutlich handelt es sich hierbei um die Geschwindigkeit, mit der das Rock Energy Level steigen kann. (Benötigt Verifikation)
  • Charge Window Level
    Meint vermutlich die erreichte Höhe des Rock Energy Level. Beispielsweise kann das Rime Consumable dieses Level sofort um 50 Prozent verringern, falls wir mal tief in den roten Bereich gerutscht sind.
  • Optimal Charge Window Size
    Gibt die Größe der sogenannten Green Zone an, also des grün gefärbten Bereichs, der den Fracture Sensor positiv beeinflusst.
  • Heat Generation
    Vermutlich ist hiermit die Hitzeentwicklung gemeint, die zu höherem Verschleiß des Bohrkopfes führt. (Benötigt Verifikation)
  • Signature Size
    Je größer die Schiffssignatur, desto einfacher wird ein Miner entdeckt. (Benötigt Verifikation)
  • Catastrophical Charge Rate
    Gibt die Geschwindigkeit an, mit der sich der Overcharge Sensor füllt, wenn wir mal wieder im roten Bereich spielen.
  • Shatter Damage
    Gibt die Erhöhung oder Verringerung des Explosionsschadens an, wenn wir einen Felsen überladen haben.
  • Duration
    Wirkdauer des Consumables.
  • Charges
    Menge an Ladungen, die bestimmt, wie oft wir das Consumable einsetzen können. Der Gesamtpreis muss durch die Menge an Ladungen geteilt werden, um den Kosten-Nutzen-Faktor bestimmen zu können. Oder schaut einfach in die folgende Tabelle.

Mining Verbrauchsgüter / Consumables Tabelle

hervorragendkann sowohl positiv als auch negativ seinrein negativ

Für die komplette Tabelle bitte seitlich scrollen.

Besten Dank für Unterstützung bei den Daten zu den Mining Consumables geht an: RapidDarkVenom (Discord)

Bergbau-Guide zu Fuß: So geht FPS- oder Hand-Mining

Ihr habt euer Pyro RYT Multitool über das MobiGlas (Ausrüstung) mit dem Ore Bit Mining-Attachement ausgerüstet? Ihr habt euch MacFlex Arms Orange „Rucksack“ Core gekauft? Ihr seid auf einem Mond oder Asteroiden und wollt ein Hadanite-Vorkommen plündern? Dann lest hier, wie das Mining zu Fuß (also in First Person Sight) funktioniert.

FPS-Bergbau in Star Citizen sieht nicht nur verdammt gut aus, es macht auch richtig Spaß! © S4G / CIG

Tiefenscan per Multitool

Wenn ihr mit der Taste „4“ (Standardbelegung) euer Multitool zieht und dann per Rechtsklick in den Mining-Modus umschaltet und auf ein Ressourcen-Depot zielt, startet ein Tiefenscan, der euch (siehe grünen Kasten im unteren Bild, von unten nach oben) folgende Informationen bringt:

Zusammensetzung (Composition)

Name des Edelsteins oder Erzes, das ihr abzubauen versucht.

Masse (Mass)

Gibt die Menge der abzubauenden Rohstoffe an. Beispielsweise zeigt der Wert 0.10 an, dass 10 Edelsteine aus diesem Stein zu erwarten sind.

Instabilität (Instability)

Wie stark die Energiezufuhr in den Stein schwankt, wird hier angegeben. Je höher der Wert, desto höhere Schwankungen können auftreten und umso schneller müsst ihr durch Änderungen an der Energiezufuhr reagieren können.

Widerstand (Resistance)

Zeigt an, wie viel Energie benötigt wird, um den Stein zuknacken. Wird etwa 0.5 angezeigt, bleibt das Energielevel des Felsens bei ca. 50% konstant. Allerdings ist das auch abhängig von der Instabilität des Steins.

Im Kasten rechts findet ihr alle Informationen zum Stein und seiner Beschaffenheit. Der untere Pfeil zeigt den Bereich mit eurer Energiezufuhr an, der linke Pfeil zeigt auf die „Grüne Zone“, in die das Energielevel steigen muss. © S4G / CIG

Abbau von Ressourcen-Depots mit dem Multitool

Energie per Multitool-Laser injizieren

Die Energie wird bei aktiviertem Mining-Mode des Multitools (Rechtsklick) durch Linksklick in den Stein injiziert. Im Display in der Mitte zeigt euch der rechte Balken, wie viel Energie ihr gerade in den Felsen jagt. Ihr erhöht den Energie-Output mit dem Mausrad. „Mausrad hoch“ erhöht den Energieausstoß, „Mausrad runter“ verringert ihn. Leider lässt sich die Energiezufuhr nicht auf den HOTAS-Throttle legen, wie beim Raumschiff-Mining.

Der linke mittlere Balken, die Batterie-Anzeige, ist derzeit immer gefüllt. Später werdet ihr das Tool nachladen müssen, wahrscheinlich mittels Batterien.

Die Erhöhung oder Verringerung Energiezufuhr mittels Multitool erfolgt mit kräftigen Drehungen am Mausrad. © S4G / CIG

Euer Ziel ist es, in der Anzeige auf der linken Seite den weiße Pfeil samt Linie, das Energielevel, in den Sweet-Spot oder die sogenannte „Grüne Zone“ zu befördern und zu halten. Die Grüne Zone wird durch die beiden Linien in der Mitte markiert. Ist das Energielevel dazwischen, wächst ein grüner Balken. Ist der gefüllt, zerbricht der Stein und gibt seine Schätze preis.

Gefühl am Multitool: Nachjustieren der Energiezufuhr

Ihr könnt die Energiezufuhr derzeit nicht wirklich feinjustieren, sondern müsst mit kräftigen Drehungen arbeiten. Beachtet dabei, dass je höher der Energie-Marker steigt, desto schneller steigt er auch. Ähnlich wie beim Bergbau mit der Prospector arbeitet das Prinzip wie ein Schwungrad, allerdings nicht ganz so kräftig. Gleichwohl kann es je nach Instabilitäts-Level schwierig werden, den Energie-Marker in der Grünen Zone zu halten, da häufig plötzliche Sprünge auftreten können.

Diesen kann man nur durch etwas Voraussicht begegnen, indem ihr kurz bevor ihr einen neuen Sprung im Energielevel erwartet, das Mausrad schnell und stark zurückdreht. Sinkt das Energielevel zu schnell, müsst ihr ebenso kräftig wieder mit dem Mausrad hochdrehen, damit der grüne Balken nicht zu stark sinkt.

  • Profi-Tipp: Wenn ihr schnell und deutlich über die Grüne Zone hinausschießt und der Stein zu überladen beginnt, nehmt den Laser vom Stein, regelt etwas herunter und wartet einen Moment. Setzt den Laser dann wieder auf den Stein. Ihr solltet das Energielevel jetzt wieder beherrschen können. Denkt immer daran, dass Geduld eine Tugend ist – wenn ihr zuviel zu schnell wollt, ist das Risiko groß, dass euch alles um die Ohren fliegt.

Einsammeln der Rohstoffe / Edelsteine

Zerbricht der Felsen wie geplant, gibt er eine Reihe Edelsteine frei, die ihr anvisiert. Drückt „F“ (Standardbelegung) und wählt „Stow“, um die Beute in eurem Inventar zu verstauen.

Diesen Hadanite-Edelstein inspizieren wir gerade („Inspect“). Wir können den fetten Klunker auch in unserem Inventar verstauen („Stow“). © S4G / CIG

Die Zukunft des Bergbaus in Star Citizen

Irgendwann sollen die Prospector und die MOLE in der Lage sein, ihre Container abzuwerfen. Transportschiffe wie die Caterpillar können die Container mittels Traktorstrahl in ihre Frachträume laden und die gewonnenen Ressourcen abtransportieren, während die Bergbauschiffe weiter Felsen zerlegen.

Dieses Konzept zeigt, dass die Prospector später ihre Container abkoppeln können soll. © CIG

Mining-Plattform Orion: Vom Bergbauer zum Großindustriellen

Laut CIG ist die aktuelle Implementierung des Bergbauberufs nur die erste und grundlegende Version. Schon im Februar 2015 veröffentlichten die Entwickler ein detailliertes Designkonzept für umfangreiches Mining-Gameplay. Wir stellen euch das Konzept kurz vor. Denkt aber bitte daran, dass sich das damals vorgestellte Gameplay von der finalen Implementierung durchaus unterscheiden kann. Wir werden neue Informationen aktualisieren, sobald wir sie erhalten.

Zu diesem Konzept gehört beispielsweise großflächiges Scanning von Asteroidenfeldern, in denen dann die Bergbauplattform Orion wildern kann. Dieses riesige Industrieschiff soll 170 Meter lang sein und über 16.000 SCU laden können. Zwischen vier und sieben Mann Besatzung benötigt die Plattform, um sinnvoll zu funktionieren. Die wichtigsten Rollen für Spieler (oder NPCs, die allerdings Lohnkosten verursachen) sind wie folgt geplant:

Pilot

Der Pilot der Orion sorgt natürlich überhaupt erst dafür, dass die Plattform an einen Ort gelangt, an dem sich Ressourcen abbauen lassen. Innerhalb von Asteroidenfeldern ist er dafür verantwortlich, das Schiff unfallfrei zu navigieren und in Position zu bringen. Wahrscheinlich wird er in der Lage sein, die Orion für den Bergbauprozess auf irgendeine Weise zu fixieren, damit der Beam Operator den Mining-Laser präzise steuern kann. Falls nötig kann der Pilot die Plattform so positionieren, dass die Crew den besten Winkel für den Scan oder den Bergbauprozess finden kann.

Das Konzept der Bergbau-Pplattform RSI Orion. Dieses Raumschiff hebt Mining auf ein ganz neues Level. © CIG

Scan-Operator

Auf dieser Position arbeitet ein Spieler daran, lukrative Asteroiden ausfindig zu machen. Zu diesem Zweck injiziert er sogenannte RMAPs (Remote Material Analysis Packages) in die Asteroiden. Der Injektions-Prozess erfolgt über spezielle Raketen. Um einen passenden Injektionspunkt zu finden, muss der Operator die Oberfläche des Asteroiden scannen.

Hat er einen passenden Punkt gefunden und den richtigen Winkel berechnet, wird eine Rakete abgeschossen, die der Scan-Operator manuell an diesen Injektionspunkt steuern muss. Das Material, aus dem der Asteroid besteht, der Winkel in dem die Rakete aufschlägt, sowie die Aufschlagsgeschwindigkeit entscheiden darüber, ob eine Injektion erfolgreich war oder nicht. Erfolgreich injizierte RMAPs geben dann Auskunft über die Zusammensetzung des Asteroiden.

Beam Operator

Der Beam-Operator ist für die Steuerung der Mining-Laser verantwortlich. Davon gibt es mehrere, die an Roboterarmen an der Front der Orion befestigt sind und Asteroiden in handliche Stücke zerlegen können. Ähnlich wie wir es von der Prospector kennen, kann der Beam-Operator die Leistung der Mining-Laser beeinflussen und die Energiezufuhr steuern. Dabei muss der Spieler besonders gut auf die Zusammensetzung des Asteroiden achten: Neben den festen Materialien wie Gold, Kupfer usw. sollen nämlich auch Gaseinschlüsse oder flüssige Ressourcen in Asteroiden versteckt sein.

Jagt der Beam-Operator massenhaft Energie in einen Gaseinschluss, kann das explosive und damit katastrophale Konsequenzen haben. Neben der Überwachung der Energiezufuhr muss der Beam-Operator aber auch auf seismische Wellen achten, die beim Bergbauprozess ausgelöst werden und ebenfalls zu unerwünschten Kettenreaktionen führen können.

Mit mehreren Mining-Lasern an Roboterarmen soll die Orion gleich mehrere Asteroiden bearbeiten können. © CIG

Cargo-Operator

Über eine Konsole auf der Brücke des Schiffes überwacht der Cargo-Operator den sogenannten Eingangsport. Dort befindet sich ein schwerer Brecher, der die aus den Asteroiden herausgelösten Fragmente zerkleinert und sie ins Innere der Orion weiterleitet. Die Gesteinsfragmente, die in den Brecher gelangen, wählt der Cargo-Operator eigenhändig mit einem speziellen Traktorstrahlsystem aus. Dabei kann er die genaue Zusammensetzung des Fragments erkennen und auf diese Weise besonders lukrative Fragmente priorisieren. Für die erfolgreiche Bedienung der Konsole und des Traktorstrahlsystems soll ein gewisses Maß an Geschick nötig sein.

Refinery-Operator

Dieser Spieler bedient die schiffseigene Raffinerie. Dabei wird Roherz in verfeinertes Material umgewandelt, das dann in den Frachtcontainern der Orion gelagert wird. Unerwünschte Elemente wie Staub oder wertloses Gestein können dagegen in den Weltraum hinaus geblasen werden, was im Gegensatz zur aktuellen Bergbaumechanik mit der Prospector erheblich Platz und Zeit spart.

Der Refinery-Operator muss bei seiner Arbeit das Roherz durch eine Reihe verschiedener Aufbereitungsanlagen steuern. Bedienungsfehler im Veredelungsprozess können dabei dazu führen, dass Geräte ausfallen und repariert werden müssen oder der letztendliche Ertrag geringer ausfällt.

Produktionsketten in Star Citizen: Das ist geplant

Bergbau soll in Zukunft nur ein Teil des Wirtschaftskreislaufs in Star Citizen sein. Dabei stellt Mining den Beginn einer (möglichen!) Produktionskette dar: Hier wird das Rohmaterial gewonnen.

Das Bergbauschiff selbst oder ein Transportschiff übernimmt den ersten Teil der Logistik und liefert das Material entweder an eine Raffinerie, oder (wenn das Schiff selbst über eine Raffinerie verfügt) bringt die verfeinerten Materialien direkt in eine Fabrik, die Zwischenprodukte produziert (Raumschiffteile, Waffenteile, Zubehörteile). Materialien aus Raffinerien müssten natürlich ebenfalls von Transportschiffen an Fabriken geliefert werden.

Die Zwischenprodukte könnten dann wiederum an Fabriken für Endprodukte geliefert werden, diese Endprodukte wiederum an Stationen oder Landezonen. Auf diese Weise entstünde ein sehr komplexes Wirtschaftssystem, in dem Nachfrage und Angebot in jeder Sektion der Produktionskette eine (zumindest teilweise) spielergetriebene Wirtschaft ermöglicht.

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Benjamin Danneberg

Benjamin Danneberg

Hat die komplette Baldur's Gate-Saga sieben Mal durchgespielt. Life is Strange-Fanboy, Factorio-Addict, Freizeit-Witcher, Star Citizen-Träumer. Will alles wissen, aber nicht alles essen. Bezieht Stellung gegen Extremismus.
Status: Alpha
Release: TBA