Update wird rückgängig gemacht

Helldivers 2: Entwickler planen, Änderungen an Spawn-Raten zurückzunehmen

Helldivers 2 bekommt eine neue Kriegsanleihe "Polar Patrioten".

Nach der Kontroverse, um den PlayStation Network Account Zwang plant Arrowhead Games die Spawn-Raten der Gegner in Helldivers 2 wieder anzupassen.

FAKTEN

Das schwedische Entwicklerstudio Arrowhead Games hat angekündigt, die kürzlich vorgenommenen Änderungen an der Spawn-Rate von Gegnern in seinem kooperativen Sci-Fi-Shooter Helldivers 2 rückgängig zu machen.

Wie Community Manager „Twinbeard“ im offiziellen Discord-Server des Spiels mitteilte, führten die Anpassungen dazu, dass deutlich mehr Gegner auftauchten als beabsichtigt. Dies habe vor allem Solospieler:innen und kleineren Teams vor Probleme gestellt und den Spielspaß beeinträchtigt.

In den vergangenen Wochen war das Studio vor allem mit der Kontroverse um den PSN-Account Zwang beschäftigt. Deshalb blieb die notwendige Feinjustierung der Spawn-Raten wohl auf der Strecke . Inzwischen hat Sony in diesem Punkt eingelenkt.

Arrowhead will nun die Spawn-Raten wieder auf den Stand vor dem fehlerhaften Patch zurücksetzen. Um sicherzustellen, dass die Änderungen dieses Mal wie gewünscht funktionieren, wird sich das Studio laut Twinbeard die nötige Zeit für ausgiebige Tests nehmen. Auch wenn das bedeutet, dass die Probleme noch eine Weile bestehen bleiben.

KONTEXT

Entwickler unter Druck durch schnelles Wachstum

Arrowhead Games hatte offenbar nicht mit dem durchschlagenden Erfolg von Helldivers 2 gerechnet. Steigende Spielerzahlen und der Druck, in hoher Frequenz neue Inhalte zu liefern, könnten die Ursache für die Qualitätsprobleme bei den Updates sein.

Studioboss Johan Pilestedt räumte kürzlich ein, dass einige Anpassungen beim Balancing zu weit gegangen seien. In der Community wird daher diskutiert, ob sich Arrowhead nicht mehr Zeit für Patches nehmen sollte. Ebenso könnte man seltener neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände veröffentlichen.

Ein öffentlicher Testserver, wie er für Games-as-a-Service üblich ist, könnte helfen, Änderungen vor dem Release von einer größeren Anzahl von Spieler:innen unter realen Bedingungen testen zu lassen. Ob die Server-Infrastruktur des 30-köpfigen Indie-Studios dafür gerüstet ist, bleibt abzuwarten.

Neben möglichen Testservern könnte es bald weitere Neuerungen geben. Gerüchten zufolge könnte es bald ein Fahrzeug für die Helldivers und eine neue Spezies für das Spiel geben.

Quelle: Helldivers Discord

Kevin Link

Kevin Link

Liebt Spiele die besonders fordernd sind. Von Souls-Likes über Rogue-Likes hin zu Hardcore Shootern gibt es kaum Spiele die schwer genug sind. Neben dem Zocken wird an Hardware geschraubt, PCs gebaut und gekocht.

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