Mittlerweile gibt es zahlreiche Alternativen zu Phasmophobia. Wir haben euch die besten Games mit ähnlicher Vorgehensweise zusammengesucht.
Phasmophobia ist für viele von euch der Einstieg in den Koop-Horror gewesen: Lichter flackern, Funkgeräte rauschen und irgendwo im Haus ist etwas, das euch nicht haben will. Gemeinsam sammelt ihr Hinweise, analysiert paranormale Phänomene und versucht, lebend wieder rauszukommen. Doch auch wenn Phasmophobia weiterhin regelmäßig Updates bekommt, darf es hin und wieder etwas Abwechslung sein. Es gibt inzwischen mehrere Horror-Games, die ähnliche Stärken haben und teilweise sogar eigene Akzente setzen. Wir haben euch die besten Alternativen aufgelistet.
Demonologist: Der wohl stärkste Phasmophobia-Konkurrent
- Spielerzahl: 1–4 Spieler
- Schwerpunkt: realistische Geisterjagd, intensive Atmosphäre
Demonologist richtet sich ganz klar an Fans von Phasmophobia, die es ernster, düsterer und kompromissloser wollen. Ihr untersucht verfluchte Orte, sammelt Beweise mit klassischer Ausrüstung und müsst genau analysieren, mit welcher Art von Dämon ihr es zu tun habt.
Die Maps sind detailliert, die Lichteffekte extrem wirkungsvoll und die Geister deutlich aggressiver als man es aus Phasmophobia kennt. Gerade im Koop merkt ihr schnell, wie wichtig saubere Kommunikation und Rollenverteilung sind.
Ufophilia: Paranormal, aber mit Alien-Fokus
- Spielerzahl: Singleplayer
- Schwerpunkt: UFOs, Aliens, Mystery-Horror
Ufophilia setzt dort an, wo Phasmophobia aufhört. Statt klassischer Geister geht es um außerirdische Phänomene, geheime Experimente und das Gefühl, ständig beobachtet zu werden. Ihr sammelt Hinweise, erkundet abgelegene Orte und versucht herauszufinden, was hinter den seltsamen Ereignissen steckt.
Der Horror entsteht weniger durch Jumpscares, sondern durch Atmosphäre, Sounddesign und Unsicherheit – besonders effektiv, wenn ihr euch im Team aufteilt und plötzlich niemand mehr antwortet. Dennoch erinnert das Setting und auch die Ausrüstung von Ufophilia stark an Phasmophobia, sodass einige Vorgehensweisen definitiv bekannt sein sollten.
Pacify: Wenn Koop-Horror völlig eskaliert
- Spielerzahl: 1–4 Spieler
- Schwerpunkt: Verfolgung, Stress, schnelle Runden
Pacify ist direkter und hektischer als Phasmophobia. Statt vorsichtiger Ermittlungen müsst ihr verfluchte Wesen beruhigen, Rituale durchführen oder Gegenstände sammeln, während euch eine extrem aggressive Bedrohung permanent jagt.
Im Koop sorgt das regelmäßig für Chaos, Panik und sehr laute Voice-Chats. Die einzelnen Szenarien sind kompakt, aber intensiv und perfekt für kurze, schweißtreibende Horror-Sessions.
Ghost Exile: Geister identifizieren und direkt exorzieren
- Spielerzahl: 1–4 Spieler
- Schwerpunkt: Beweissuche und aktiver Exorzismus
Ghost Exile orientiert sich stark an Phasmophobia, erweitert das Konzept aber sinnvoll. Ihr findet nicht nur heraus, welcher Geist euch heimsucht, sondern könnt ihn am Ende auch gezielt austreiben. Das gibt jeder Mission ein klareres Ziel und mehr Abwechslung.
Die Ausrüstung ist umfangreich, die Lernkurve spürbar und der Anspruch steigt mit jeder erfolgreichen Mission. Im Team ist gutes Timing entscheidend, besonders beim Exorzismus.
Midnight Ghost Hunt: Horror trifft PvP
- Spielerzahl: 1–8 Spieler
- Schwerpunkt: Multiplayer, Verstecken gegen Jagen
Midnight Ghost Hunt dreht das Prinzip um: Ein Teil von euch spielt Geister, der andere Geisterjäger. Die Geister können sich in Möbel verwandeln, Fallen legen und die Jäger sabotieren – bis um Mitternacht der offene Schlagabtausch beginnt.
Der Horror ist hier weniger subtil, dafür deutlich actionreicher und kompetitiver. Ideal, wenn ihr Horror mögt, aber auch Lust auf schnelle Runden und PvP habt.
Inside the Backrooms: Orientierungslosigkeit als Horror-Konzept
- Spielerzahl: 1–4 Spieler
- Schwerpunkt: Erkundung, Rätsel, psychologischer Horror
Inside the Backrooms setzt auf das bekannte Backrooms-Konzept: endlose, monotone Räume, kaum Orientierung und das permanente Gefühl, nicht allein zu sein. Gemeinsam löst ihr Rätsel, sucht Ausgänge und versucht, den dort lauernden Wesen aus dem Weg zu gehen.
Der Horror ist langsam, aber konstant – besonders im Koop entsteht eine intensive Atmosphäre, die stark an die beklemmenden Momente aus Phasmophobia erinnert. Nicht umsonst gehörte Inside the Backrooms zwischenzeitlich zu eines der beliebtesten Spiele auf Twitch.
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