Valve hat seinem neuen Steam Controller ein verstecktes Easter Egg verpasst: Fällt euch das Gamepad runter, ertönt ein berühmter Filmschrei.
Aufgefallen ist das zuerst einem Reddit-Nutzer, der den Effekt eher zufällig entdeckt hat. Beim Werfen auf ein Bett habe sein Controller plötzlich einen markanten Schrei abgespielt, schrieb er und lieferte gleich ein Video als Beleg. In der Community meldeten sich schnell weitere Stimmen, die das Verhalten bestätigten. Ganz so einfach lässt sich der Effekt aber nicht provozieren. Zwischen zwei Auslösungen vergeht offenbar eine Pause, und nicht jeder Sturz führt direkt zum Ton.
Auch PC Gamer hat das Ganze ausprobiert. Dort berichtet Autor Morgan Park, dass der Controller den Schrei tatsächlich von sich gibt – allerdings nur leise und erst nach mehreren Versuchen. Selbst ein weicher Untergrund reicht aus, doch ihr braucht natürlich etwas Mut, um ein teures Gerät absichtlich fallen zu lassen.
Ebenfalls interessant:
Steam-Controller-Schrei: Wie geht das ohne Lautsprecher?
Spannend ist die Frage, wie Valve das technisch gelöst hat. Ein klassischer Lautsprecher scheint im Controller nicht verbaut zu sein. Stattdessen könnten die haptischen Motoren zum Einsatz kommen. Diese Bauteile erzeugen normalerweise Vibrationen, lassen sich aber so ansteuern, dass sie hörbare Töne produzieren. Schon beim ersten Steam Controller hatten Bastler gezeigt, dass sich darüber einfache Melodien erzeugen lassen.
Der Schrei selbst ist auch nicht irgendeiner, sondern der sogenannte Wilhelm-Schrei. Dieser taucht seit den 1950er-Jahren immer wieder in Filmen auf und entwickelte sich zu einem Insiderwitz unter Sounddesignern. Selbst in großen Produktionen wie Star Wars oder Indiana Jones ist er zu hören. Diesem Effekt hat Valve nun offenbar ein Denkmal in seiner Hardware gewidmet.
Quellen: Reddit, PCGamer, Wired








