Eine neu aufgelegte Legende

The Legend of Zelda: Ocarina of Time – Alle Infos zu Release, Preis und Neuerungen

Guide
Zelda: Ocarina of Time Remake: Link reitet auf Epona neben Ausrufezeichen und Schriftzug „Das beste Spiel aller Zeiten kehrt zurück“.
The Legend of Zelda: Ocarina of Time Remake: Link steht mit Navi und Okarina im Kokiri-Wald unter dem Logo des Spiels.
Genre: Action-Adventure, Adventure, Puzzle
Release: 05.11.2026

Nintendo hat in der Zelda 40th Anniversary Direct erstmals ausführlich Gameplay aus dem Ocarina-of-Time-Remake gezeigt. Ich habe mir das Ganze für euch angesehen und alle Fakten zu Release, Preis, Downloadgröße und den bestätigten Änderungen zusammen.

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Mit The Legend of Zelda: Ocarina of Time bringt Nintendo einen der einflussreichsten Titel der Spielegeschichte als vollständiges Remake zurück. Bitter für alle Switch-Besitzer: Link bläst exklusiv auf der Nintendo Switch 2 in seine Ocarina. Die erste Konsolengeneration geht leer aus.

Serienproduzent Eiji Aonuma führte während der Zelda 40th Anniversary Direct in einer rund 15-minütigen Gameplay-Demonstration durch den Kokiri-Wald, die Hyrule-Ebene und Hyrule-Stadt. Anschließend zeigte ein geschnittener Trailer auch spätere Spielabschnitte mit dem erwachsenen Link. Ich habe alle bestätigten Fakten für euch zusammengetragen.

Wann erscheint The Legend of Zelda: Ocarina of Time?

Nintendo kümmert sich mal wieder nur um Nintendo und pfeift sogar auf das wohl größte Entertainment-Ereignis aller Zeiten: GTA 6. Denn entgegen fast allen anderen Publishern ziehen Myamato und Co nicht aus dem November zurück und veröffentlichen The Legend of Zelda: Ocarina of Time am 5. November 2026 exklusiv für die Nintendo Switch 2. Einen Early Access für eine teurere Edition gibt es nicht.  

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Zelda: Ocarina of Time bestellen – Preis und Editionen

Die digitale Version von The Legend of Zelda: Ocarina of Time kostet in Europa 59,99 Euro. Für die physische Fassung verlangen Händler derzeit 69,99 Euro. Die erste physische Auflage enthält eine spezielle Verpackung mit strukturiertem Folien-Artwork. Eine Collector’s Edition wurde bislang nicht angekündigt.

Hier könnt ihr Zelda: Ocarina of Time direkt vorbestellen

Die Anbieterliste wird laufend erweitert, sobald neue Händler ihre Angebote online gestellt haben.

Downloadgröße und Preload

Die geschätzte Downloadgröße des Remakes liegt bei rund 27 GB – für ein modernes Remake ein überschaubarer Wert. HDR wird unterstützt. Offizielle Angaben zu einem Preload-Termin gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Sollte Nintendo einen Vorab-Download bestätigen, werden wir diesen Artikel entsprechend aktualisieren. Angesichts der moderaten Dateigröße sollte der Download aber auch ohne Preload kein größeres Problem darstellen.

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Was genau ist neu am Ocarina-of-Time-Remake?

Nintendo beschreibt das Projekt als „built from the ground up“ für Switch 2. Eine radikale Neuinterpretation à la Final Fantasy VII Remake wird das neue Ocarina of Time jedoch nicht. Nintendo bemüht sich um eine originalgetreue Interpretation mit moderner Technik. Die bekannte Geografie, Story und Progression bleiben erkennbar erhalten. Was sich ändert, betrifft vor allem die Schnittstelle zwischen Spieler und Spiel.

© Nintendo

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Komplett neue Grafik

Modelle, Landschaften, Materialien und Beleuchtung hat Nintendo von Grund auf neu erstellt. Die Macher betonen, dass selbst die Texturen einzelner Materialien wie Stoff, Holz oder Blätter spürbar detaillierter ausfallen. Dabei setzen die Entwickler bewusst nicht auf Fotorealismus, sondern auf einen stilisierten Look, der an die originalen Artworks erinnert.

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Freier Sprung und Sprint

Im N64-Original sprang Link automatisch an Kanten. Im Remake dürft ihr jetzt erstmals frei per Knopfdruck springen. Dazu kommt ein Sprint, der sich direkt aus einer Rolle heraus aktivieren lässt. Auch die Schwimm-Steuerung wurde überarbeitet und erlaubt schnelleres Fortbewegen im Wasser und Tauchen.

Freie Kamera

Mit dem rechten Stick könnt ihr die Kamera frei bewegen und Gegner anvisieren. Beim Zielen mit Waffen wie der Schleuder gibt es optional auch eine freie Bewegungssteuerung.

Schnellauswahl für Gegenstände

Statt ständig ins Menü wechseln zu müssen, dürft ihr im Remak Items per Knopfdruck durchschalten – ähnlich wie in den modernen Zelda-Spielen Breath of the Wild oder Tears of Kingdom. Gerade bei häufig eingesetzten Gegenständen und in späteren Dungeons dürfte das den Spielfluss erheblich verbessern.

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Voll vertonte Zwischensequenzen

Die Cutscenes sind erstmals vollständig vertont. Zusätzlich wurden Dialoge erweitert, sodass bekannte Figuren deutlich mehr Persönlichkeit erhalten. Rechnet allerdings nicht damit, dass Nintendo alle Dialoge vertont. Die Präsentation zeigte viele NPC-Gespräche mit den klassischen Textboxen.

Neue Orchestermusik

Den Soundtrack hat Nintendo mit symphonischer Orchestermusik neu aufgenommen. Auch die Soundeffekte wurden überarbeitet. Bei einem Spiel, dessen Musik sich über Jahrzehnte in die Gehirne sämtlicher Fans eingefräst hat, wiegt das besonders schwer.

Durchgehender Tag-Nacht-Zyklus

Im Original wurde die Tageszeit in bestimmten Gebieten wie Städten eingefroren. Im Remake läuft der Zyklus überall weiter. Da zahlreiche Ereignisse und NPCs in Ocarina of Time von der Uhrzeit abhängen, könnte das auch spielerische Auswirkungen haben.

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Threads of Time

Ein neues Menü, das jederzeit den Story-Fortschritt und das nächste Ziel anzeigt. Zusätzlich wird der Spielverlauf auf einem sich nach und nach füllenden Wandteppich dargestellt. Ihr bekommt also eine Gedächtnisstütze, ohne permanente Wegmarker auf dem Bildschirm.

Ausgebaute Orte

Hyrule Schlossstadt ist ein gutes Beispiel für Nintendos neuen Ansatz. Im Original bestand der Marktplatz größtenteils aus festen Kameraperspektiven und Kulissen. Im Remake ist er eine vollständig modellierte 3D-Umgebung mit frei bewegbarer Kamera, zusätzlichen Gassen und deutlich lebendigeren NPCs. Die bekannte Geografie bleibt bestehen, aber Orte, die Nintendo 1998 technisch nur andeuten konnte, werden jetzt räumlich und detailliert dargestellt.

Ladeübergänge bleiben erhalten

Nintendo verbindet Hyrule nicht zu einer nahtlosen Open World. Zwischen größeren Gebieten gibt es weiterhin Ladebildschirme. Project-Lead Aonuma begründete dies damit, dass die ursprüngliche Struktur des Spiels bewahrt werden soll. Für mich ergibt das nicht wirklich Sinn. Ich glaube nicht, dass irgendjemand einen schwarzen Bildschirm vermisst hätte.

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Die Okarina nutzt das Switch-2-Mikrofon

Gelernte Melodien könnt ihr nicht nur klassisch über Tasten spielen, sondern auch über das eingebaute Mikrofon der Switch 2 summen. Erkennt das Spiel die Melodie, spielt Link sie auf seiner Okarina. Das funktioniert sogar mit echten Instrumenten. Nintendo bringt dafür eine spielbare Okarina auf den Markt, zusätzlich erscheint von Hori eine elektronische Variante. Aonuma demonstrierte die Funktion unter anderem mit Eponas Lied.

Zelda Notes und amiibo

Die Nintendo Switch App wird über „Zelda Notes“ eingebunden. Die Funktion dokumentiert Spielverlauf und Erfolge, erstellt automatisch Screenshots und lässt Spieler anhand von Hinweisbildern bestimmte Orte suchen. Außerdem gibt es eine virtuelle Okarina, auf der ihr eigene Melodien erstellen und per QR-Code teilen könnt, sowie ein Quiz mit über 2.000 Fragen. Alle bisherigen Zelda-amiibo sollen Boni im Spiel auslösen. Für 2027 kündigte Nintendo neue Young-Link- und Young-Zelda-amiibo an, die spezielle Masken mit Retro-Grafikstil freischalten.

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Was Nintendo nicht bestätigt hat

Seit der Direct kursieren einige Behauptungen, die ich bisher nicht belegen konnte. Nintendo nannte bisher weder Auflösung noch Bildrate. Nur, weil es das Video mit 60 fps auf YouTube hochgeladen hat, bestätigt das noch nicht die tatsächliche Rendering-Framerate.

Ebenso wenig bestätigt sind komplett neu gestaltete Dungeons, neue Dungeons, eine neue Story, physikbasierte Rätsel, dynamisches Wetter oder eine nahtlose Open World.

Den offiziellen Entwickler nannte Nintendo auch nicht. Ein zwischenzeitlich aufgetauchter Händlereintrag mit Monolith Soft wurde wieder entfernt und bleibt ein unbestätigtes Gerücht.

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Bild von Josef Erl

Josef Erl

Josef ist freier Online-Journalist und leitet die S4G-Redaktion. Er spielt alles, was ihn mit einer spannenden Story und innovativen Spielmechaniken fesselt. Als ehemaliger Redaktionsleiter von MIXED.de kennt er sich auch bestens in den Bereichen Virtual Reality, Augmented Reality & Mixed Reality aus.
The Legend of Zelda: Ocarina of Time Remake: Link steht mit Navi und Okarina im Kokiri-Wald unter dem Logo des Spiels.
Genre: Action-Adventure, Adventure, Puzzle
Release: 05.11.2026