Lasst euch nicht erwischen

Subnautica 2: Diese Leviathane machen den Ozean jetzt schon gefährlich

Guide
Mehrere große Leviathane im Comic Stil.

Auch in Subnautica 2 gibt es wieder größere Wesen im Ozean, die euch ordentlich einheizen können. Welche Leviathane euch erwarten, erfahrt ihr hier.

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In Subnautica 2 kann die bunte Unterwasserwelt schnell kippen und zu einem Ozean voller gefährlicher Wesen werden. Gerade die Leviathane, die es bereits im ersten Teil gab, sind unberechenbar. Einige der Kreaturen wurden bereits bestätigt, viele der Wesen sind jedoch eher spontane Sichtungen während des Spielverlaufs. Wir sagen euch, welche Leviathane es gibt und worauf ihr bei ihnen achten solltet.

Collector Leviathan: Laut, riesig und schwer einzuschätzen

Den Collector Leviathan werdet ihr vermutlich relativ früh bemerken. Nicht unbedingt, weil ihr ihn sofort seht, sondern weil ihr ihn hört. Als ich den Leviathan das erste Mal gehört habe, konnte ich aufgrund der einbrechenden Nacht kaum etwas sehen. Irgendwann habe ich einen Schatten bemerkt und nach oben geschaut. Da schwamm er, ohne sich an mir zu stören seine Runden.

Ein Leviathan aus Subnautica 2 mit langen Tentakeln.
Sobald der Sammler Leviathan aggressiv wird, leuchtet er pink. © Krafton / S4G

Optisch erinnert die Kreatur an eine Mischung aus riesigem Tintenfisch und klassischem Tiefsee-Ungeheuer. Mit dabei sind lange Tentakeln, die am Ende kleine Greifer haben, die sicherlich für ordentlich Schaden sorgen können. Im Angriffsmodus, leuchten Rücken und Kopf pink. Hier könnt ihr ihm deutlich besser ausweichen, wenn ihr passende Bio-Mods aktiviert habt.

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  • Hinweis: Der Leviathan ist übrigens nicht zwingend weit unten. Ich habe ihn bereits auf 155 Meter gefunden. Ihr findet ihn mit am häufigsten im Spiel.

Interessant ist aber vor allem sein Verhalten. Ich konnte den Collector Leviathan ohne Probleme scannen. Er hat mich zunächst ignoriert und ist nicht aggressiv geworden. Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie ruhig die Begegnung ablief. Andere Spieler:innen berichten allerdings vom kompletten Gegenteil. Teilweise wurden sie direkt verfolgt, sobald sie zu nah gekommen sind und mussten sich in kleinen Höhlen verstecken.

Deepwing Brooder Leviathan: Noch voller Geheimnisse

Beim Deepwing Brooder Leviathan gibt es aktuell noch die meisten Fragezeichen, da er extrem selten ist. Allein die Bezeichnung „Brooder“ klingt allerdings schon nach territorialem Verhalten oder irgendeiner Art von Brutpflege. Falls das tatsächlich stimmt, dürfte die Kreatur vor allem dann gefährlich werden, wenn ihr euch in ihr Gebiet bewegt.

  • Hinweis: Ihr benötigt noch Tipps für den perfekten Einstieg ins Spiel? In unserem Guide findet ihr nützliche Tricks zu Basenbau, Erkundung und dem Überleben.

Spannend ist dabei vor allem, dass der Deepwing Brooder bisher deutlich anders wirkt als viele klassische Leviathane aus Subnautica. Statt wie ein aggressives Raubtier aufzutreten, erinnert das Wesen eher an eine riesige, uralte Lebensform, die einfach Teil dieses Ökosystems ist. Genau das macht die Begegnungen vermutlich so unangenehm. Ihr wisst nie wirklich, ob euch die Kreatur aktiv jagt oder ob ihr einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort unterwegs seid. Optisch wirkt der Leviathan außerdem fast wie eine schwebende Unterwasser-Festung mit massiver Panzerung.

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Trefft ihr auf den Brooder, kann ein Angriff schnell tödlich enden. Allerdings greift er euch nicht zwingend sofort an, ihr müsst schon direkt in seinem Sichtfeld auftauchen. Viele Sichtungen wurden in Richtung 60 rund 400 Meter von eurer Kapsel entfernt gemacht.

Shiver Leviathan

Der Shiver Leviathan gehört zu den gefährlichsten Kreaturen in Subnautica 2. Anders als viele andere Leviathane bewegt sich dieses Wesen offenbar nicht allein durch die Tiefsee, sondern in Gruppen. Genau das macht Begegnungen so gefährlich, weil mehrere Tiere gleichzeitig reagieren können.

Optisch erinnert der Shiver Leviathan fast an einen riesigen Raubvogel unter Wasser. Mit seinen langen, flügelartigen Gliedmaßen gleitet er lautlos durch die Dunkelheit. Besonders unangenehm dürfte dabei sein, dass ihr Entfernung und Größe kaum einschätzen könnt, bis die Kreaturen plötzlich direkt vor euch auftauchen.

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Zwei Shiver Leviathane, die durchs offene Wasser schwimmen.
Der Shiver Leviathan kommt nicht allein und schwimmt in Gruppen umher. © Krafton / S4G

Hinweise aus Scans deuten außerdem darauf hin, dass kleinere männliche Tiere häufig in der Nähe der deutlich größeren Weibchen bleiben. Dadurch wirken manche Gruppen fast wie ein einziger gigantischer Organismus. Schwimmt von eurer ersten Rettungskapsel aus in Richtung 60 und haltet euch immer geradeaus, bis ihr durch die Map-Begrenzung müsst. Dahinter befindet sich ein nicht ausgebauten Bereich, aber meist auch der Shiver Leviathan.

Great Jaw Leviathan

Der Great Jaw Leviathan gehört zu den Kreaturen, die ihr wahrscheinlich erst dann ernst nehmt, wenn es bereits zu spät ist. Das Wesen bewegt sich nicht aktiv durch die Gegend und wirkt zunächst eher wie eine riesige Muschel oder eine seltsame Felsformation am Meeresboden. Genau deshalb bin ich beim Erkunden auch einfach hineingeschwommen, ohne groß darauf zu achten, was ich da eigentlich vor mir habe.

Eine riesige Muschel, mit schleimigen Fäden und Augen innendrin.
„Great Jaw“ ist kein klassischer Leviathan, aber mindestens genauso tödlich. © Krafton / S4G

Gefährlich wird der Leviathan erst, wenn ihr die schleimigen Fäden im Inneren berührt oder zu lange an Ort und Stelle bleibt. Dann schließt sich die gewaltige Muschel plötzlich und setzt zusätzlich giftige Stoffe frei, die euch extrem schnell Schaden zufügen können. Außen herum könnt ihr dagegen relativ problemlos vorbeischwimmen, solange ihr nicht direkt ins Innere geratet.

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Der Weltenbaum

  • Hinweis: Hier folgt ein Story-Spoiler, der Infos zum Weltenbaum gibt.

Beim World Tree handelt es sich laut den bisherigen Scans um einen Leviathan der Titan-Klasse. Das erfahrt ihr jedoch erst während der Story. Das Besondere daran ist allerdings nicht seine Aggressivität, sondern sein Zustand. Der Organismus bewegt sich aktuell nicht aktiv durch die Spielwelt, sondern scheint dauerhaft mit dem Meeresboden verwachsen zu sein. Dadurch wirkt der World Tree eher wie ein gigantisches Ökosystem als wie eine normale Kreatur.

Ein riesiger Baum, der ins Wasser ragt und von etwas befallen ist.
Der Weltenbaum wird erst während der Story als Leviathan offenbart. © Krafton / S4G

Die Ausmaße des Wesens lassen sich beim Erkunden kaum richtig einschätzen, weil große Teile des Körpers bereits mit Pflanzen, Pilzen und anderen Strukturen überwuchert sind. Genau deshalb erkennen viele Spieler vermutlich erst spät, dass sie sich überhaupt auf oder neben einem Leviathan befinden. Der World Tree verschmilzt optisch fast vollständig mit seiner Umgebung und verändert dadurch die Wahrnehmung des gesamten Gebiets.

Interessant ist außerdem, dass die Titan-Klassifizierung darauf hindeutet, dass der Organismus theoretisch zur Fortbewegung fähig sein könnte. Falls Unknown Worlds diesen Leviathan später tatsächlich „aktiviert“, könnte der World Tree problemlos alles übertreffen, was bisher in Subnautica 2 zu sehen war. Aktuell bleibt aber offen, ob der Organismus noch lebt, sich in einer Art Ruhephase befindet oder längst Teil des Ökosystems geworden ist.

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Bild von Ilona Frank

Ilona Frank

Fühlt sich in der Welt von Horror, Adventure und Jump n' Run am wohlsten. Würde sich wünschen, dass es auch im echten Leben Trophäen für Alltagssituationen gibt.