In Subnautica 2 könnt ihr euren Charakter erstmals dauerhaft verändern. Mit DNA-Anpassungen und Bio-Mods schaltet ihr neue Fähigkeiten frei, die euch beim Erkunden des Ozeans spürbar helfen.
In Subnautica 2 verändert ihr diesmal nicht nur eure Ausrüstung oder eure Basis. Unknown Worlds geht einen Schritt weiter und lässt euch direkt euren eigenen Körper verbessern. Mit DNA-Anpassungen und Bio-Mods schaltet ihr Fähigkeiten frei, die euch beim Erkunden des Ozeans spürbar helfen. Einige Fähigkeiten machen lange Tauchgänge deutlich entspannter, andere helfen euch beim Überleben in gefährlichen Regionen. Gleichzeitig bleibt Subnautica 2 seinem eigentlichen Survival-Gefühl treu. Ihr werdet nicht plötzlich zur Kampfmaschine, sondern passt euch langsam an die Unterwasserwelt an.
DNA-Anpassungen verändern euren Charakter dauerhaft
Die DNA-Anpassungen in Subnautica 2 funktionieren als permanente Verbesserungen für euren Charakter. Dafür sammelt ihr genetische Daten und analysiert bestimmte Ressourcen. Anschließend könnt ihr euren Körper gezielt verändern und euch auf unterschiedliche Spielweisen spezialisieren.
Einige Anpassungen verbessern eure Sauerstoffeffizienz oder eure Beweglichkeit unter Wasser. Andere helfen euch dabei, in tieferen oder gefährlicheren Regionen länger zu überleben. Gerade später im Spiel werden diese Boni ziemlich wichtig, weil viele Expeditionen und Begegnungen mit Leviathanen ohne gute Vorbereitung schnell schiefgehen können.
Bio-Mods geben euch aktive und passive Fähigkeiten
Neben den dauerhaften DNA-Anpassungen gibt es in Subnautica 2 auch modulare Bio-Mods. Von diesen Fähigkeiten könnt ihr jeweils eine aktive und eine passive gleichzeitig ausrüsten. Die aktiven Mods funktionieren eher wie kleine Werkzeuge oder Spezialfähigkeiten. Passive Mods laufen dauerhaft im Hintergrund und verbessern bestimmte Werte oder Mechaniken. Sie sind gerade für den perfekten Einstieg ins Spiel wichtig und machen euch den Start einfacher.

Einer der ersten Mods gibt euch regelmäßig einen kurzen Schwimmschub. Das klingt erstmal unscheinbar, macht beim Erkunden aber sofort einen Unterschied. Lange Wege durch offene Wassergebiete fühlen sich dadurch deutlich angenehmer an. Müsst ihr ausweichen, habt ihr auch hier einen Vorteil. Vor allem gefällt mir, dass die Mods relativ simpel gehalten sind. Ihr müsst euch nicht durch riesige Talentbäume kämpfen oder dutzende Werte vergleichen.
Diese aktiven Bio-Mods gibt es aktuell
Aktuell sind bereits mehrere aktive Bio-Mods in Subnautica 2 bekannt:
- Dash: Ein kurzer Schub in Bewegungsrichtung. Besonders praktisch, wenn ihr schnell aus Gefahrensituationen entkommen wollt oder euch flotter durch Höhlen bewegt.
- Pathfinder: Erzeugt eine sichtbare Spur, die euch beim Navigieren hilft. Gerade in verwinkelten Höhlensystemen verliert man in Subnautica 2 schnell mal die Orientierung.
- Sonic Echo: Sendet eine Sonarwelle aus, die Ressourcen in der Umgebung hervorhebt. Sehr hilfreich beim gezielten Sammeln bestimmter Materialien.
- Electric Discharge: Ein elektrischer Impuls, der Kreaturen abschrecken kann. Kein richtiger Angriff, aber oft genug, um euch ein paar Sekunden Luft zu verschaffen.
- Chum Cloud: Erzeugt eine Köderwolke, die aggressive Wesen ablenkt. Kann euch vor allem in späteren Biomen retten, wenn mehrere Kreaturen gleichzeitig auftauchen.
Diese passiven Bio-Mods sind bekannt
Auch bei den passiven Fähigkeiten gibt es bereits einige interessante Mods:
- Sea Skimmer: Erhöht eure Schwimmgeschwindigkeit in Bodennähe oder entlang von Oberflächen.
- Oxygen Control: Reduziert den Sauerstoffverbrauch, solange ihr euch nicht bewegt. Gerade für längere Erkundungstouren extrem nützlich.
- Bioluminescence: Euer Charakter leuchtet leicht im Dunkeln. Hilft überraschend oft in sehr dunklen Regionen.
- Camouflage: Kreaturen bemerken euch schlechter, wenn ihr stillsteht.
- Threat Sense: Warnt euch vor Gefahren in eurer Umgebung. Besonders angenehm, wenn ihr unbekannte Gebiete erkundet.
- Slow Metabolism: Euer Hunger- und Wasserverbrauch sinkt langsamer.
- Water Retention: Ihr erhaltet mehr Wasser aus Nahrung und bestimmten Ressourcen.
- Homing Sense: Hilft euch offenbar bei Orientierung und Navigation. Die genaue Funktionsweise ist aktuell noch nicht komplett geklärt.
Da sich Subnautica 2 aktuell noch im Early Access befindet, können sich einige Bio-Mods und DNA-Anpassungen bis zum finalen Release noch verändern. Ich persönliche wechsel die Bio-Mods, je nachdem, was ich aktuell mache. Gehe ich auf Erkundung, sind „Threat Sende“ oder „Bioluminescence“ wirklich Gold wert. Möchtet ihr möglichst lange Farmen, dann sind „Slow Metabolism“ und „Sonic Echo“ genau richtig. Damit könnt ihr deutlich länger unterwegs sein und müsst nicht ständig auf die Nahrungsanzeige schauen.
So schaltet ihr Bio-Mods in Subnautica 2 frei
Die Bio-Mods in Subnautica 2 aktiviert ihr über spezielle Biolabore, die ihr während eurer Erkundung entdeckt. Dort könnt ihr neue Fähigkeiten freischalten und zwischen aktiven sowie passiven Mods wechseln. Damit die Labore funktionieren, müsst ihr sie zunächst wieder mit Strom versorgen. In verlassenen Einrichtungen fehlen oft Batterien oder einzelne Systeme sind abgeschaltet. Sobald die Energie wieder läuft, bekommt ihr Zugriff auf den NoA-Knoten und das Biolabor selbst.

Wichtig ist außerdem, die Geräte zu scannen. Dadurch schaltet ihr die Baupläne frei und könnt später eigene Biolabore in euren Basen errichten. Das spart euch später einiges an Zeit, weil ihr eure Fähigkeiten dann direkt zuhause anpassen könnt. Das wohl nächste Biolabor findet ihr übrigens, wenn ihr aus eurer Rettungskapsel springt und euch rechts haltet. Nach rund 80 Metern seid ihr dort.









