Damit ihr in Pragmata Gegner sicher besiegen könnt, müsst ihr Dianas Hacking Skills beherrschen. Was es zu beachten gibt, erfahrt ihr hier.
In Pragmata spielt das Hacking eine zentrale Rolle, egal ob im Kampf oder bei der Erkundung. Diana sitzt auf Hughs Rücken und hackt sich für euch in Gegner, Terminals und Türen. Ohne ihr Hacking kommt ihr im Spiel kaum weiter. In diesem Guide zeigen wir euch, wie Dianas Hacking funktioniert, wie ihr ihre Skills verbessert und worauf ihr im Spiel achten solltet.
Hacken leicht gemacht: Grundlagen von Dianas Fähigkeit
Bevor ihr euch in die einzelnen Hacking-Arten stürzt, solltet ihr euch eine Sache merken: Haltet Abstand. Wenn Gegner euch zu nah kommen, können sie euch mit einem Schlag oder Tritt unterbrechen. Dann müsst ihr den Hack komplett neu starten. Gerade in hektischen Kämpfen passiert das schneller, als man denkt.
Gewöhnt euch also früh an, vor dem Hacken etwas Raum zu schaffen, behaltet jedoch den Sichtkontakt zum Gegner. Seid ihr hinter einer Deckung, könnt ihr euch auch nicht in euer Gegenüber einhacken. Wenn es doch mal eng wird, hilft euch Hughs Waffe „Stase-Netz“. Das elektromagnetische Netz breitet sich beim Aufprall aus und setzt Gegner kurz außer Gefecht. Das gibt euch genug Zeit, um den Hack sauber durchzuziehen.
- Wichtig: Das Hacking läuft nicht einfach nebenbei. Ihr bekommt ein Minispiel, während ihr gleichzeitig kämpft, ausweicht und den Überblick behalten müsst. Das fühlt sich am Anfang ungewohnt an, geht aber mit etwas Übung schnell in Fleisch und Blut über.
Pragmata: Hacking gegen Gegner
Wenn ihr einen Gegner hackt, öffnet sich ein Feld mit blauen Pfeilfeldern. Euer Ziel ist es, über möglichst viele blaue Felder das grüne Symbol zu erreichen. Nehmt dabei möglichst alle blauen Felder mit. Nur so holt ihr das Maximum aus dem Hack heraus und macht Gegner deutlich schneller platt. Je weniger blaue Felder ihr überquert, desto kürzer und schwächer ist euer Hacking-Versuch.

Hacking-Knoten: Farbige Felder für Boni
Später schaltet ihr sogenannte Hacking-Knoten frei, die ihr durch Items in der Spielwelt füllen könnt. Diese tauchen unter anderem als goldene oder lila Felder im Hacking-Feld auf. Sie geben euch zusätzliche Effekte. Ein Beispiel ist „Decodieren“. Damit stört ihr die Systeme des Gegners und erhöht kurzzeitig euren Schaden. Mit „Verwirren“ besteht die Chance, dass sich eure Gegner selber angreifen.

Wenn ihr denselben Knoten mehrfach auf denselben Gegner nutzt, wird er schwächer. Wechselt also regelmäßig zwischen den Knoten, damit ihr möglichst viel herausholt. Gerade bei Bosskämpfen macht das einen großen Unterschied.
Feldgröße und Schwierigkeit
Wie groß das Hacking-Feld ist, hängt vom Gegner ab. Normale Androiden haben oft nur 12 bis 16 Felder. Bei Bossen wird es deutlich mehr und auch die Pfeilkombinationen werden anspruchsvoller. Hier tauchen hin und wieder auch rote Felder (Dreiecke) oder ausgegraute Felder auf, die ihr nicht passieren könnt oder bei denen ihr Schaden nehmt.

Nehmt euch bei Bossen bewusst Zeit für den Hack und nutzt Momente, in denen der Gegner gerade beschäftigt oder betäubt ist. Und wenn es brenzlig wird, denkt wieder ans Stase-Netz oder nutzt eine betäubende Waffe.
Weitere Möglichkeiten im Kampf
Mit der Zeit kommen neue Möglichkeiten dazu. Ihr könnt zum Beispiel Raketen im Flug hacken und zurückschicken. Das macht nicht nur Spaß, sondern verursacht auch ordentlich Schaden. Einige Gegner haben außerdem Schutzmodule, die das Hacking blockieren. Diese müsst ihr zuerst zerstören, bevor Diana überhaupt eingreifen kann.
Mit dem richtigen Hacking-Knoten könnt ihr auch mehrere Ziele gleichzeitig hacken. Damit schaltet ihr auf einen Schlag die Schilde mehrerer Gegner aus. Das ist besonders bei größeren Gruppen sehr hilfreich und kann euch das ein oder andere Mal das Leben retten.
Das Overdrive-Protokoll
Wenn ihr regelmäßig hackt, füllt sich Dianas Hacking-Anzeige. Sobald sie voll ist, könnt ihr das Overdrive-Protokoll aktivieren. Dabei passieren gleich mehrere Dinge auf einmal. Gegner in der Nähe verlieren ihre Panzerung, werden kurz bewegungsunfähig und nehmen zusätzlichen Schaden. Das ist euer stärkstes Werkzeug, wenn es eng wird.
- Tipp: Im Einheiten-Drucker könnt ihr euren Overdrive verbessern. Mit steigendem Level hat euer Spezialangriff mehr Schaden, die Deaktivierungsdauer wird erhöht und die Betäubungszeit verlängert sich.

Wenn ihr von mehreren Gegnern umzingelt seid, kann euch ein gut gesetztes Overdrive retten. Ihr nehmt den Druck raus und bekommt Zeit, um selbst Schaden zu machen. Die Anzeige füllt sich nur durch erfolgreiches Hacking. Heißt: Je aktiver ihr hackt, desto öfter könnt ihr Overdrive nutzen. Hebt euch die Fähigkeit unbedingt für schwierige Situationen auf, zum Beispiel bei Bossen oder größeren Gegnerwellen.
Terminals hacken
Neben Gegnern könnt ihr auch Terminals hacken. Die erkennt ihr meist an ihrem roten Leuchten. Hier läuft das Ganze etwas anders ab. Statt eines Feldes bekommt ihr ein kreisförmiges Interface. Euch wird angezeigt, welche Taste ihr drücken müsst. Drückt immer die Taste des äußeren Rings und arbeitet euch Schritt für Schritt nach innen.

Terminal-Hacks braucht ihr, um im Spiel weiterzukommen. Ihr öffnet damit Türen oder verändert eure Umgebung. So können mit Diana unter anderem Blöcke bewegt und neue Bereiche freigeschaltet werden. Haltet also immer die Augen offen, die Terminals sind teilweise schnell zu übersehen, da sie sich auch über euch befinden können.
Türen und andere Schaltflächen hacken
Zwischendurch stoßt ihr immer wieder auf Türen, die ihr nur mit Dianas Hilfe öffnen könnt. Dafür müsst ihr mehrere Schalter so ausrichten, dass ihre Linien exakt mit der Linie in der Mitte übereinstimmen. An jedem Schalter seht ihr eine Linie, die ihr passend drehen müsst. Erst wenn alles korrekt verbunden ist, öffnet sich die Tür.

In den meisten Fällen habt ihr dafür ausreichend Zeit. Es gibt aber auch Abschnitte, in denen ihr schnell sein müsst. Läuft die Zeit ab, erleidet Hugh Schaden. Den Timer seht ihr direkt rechts vom Minispiel.
- Tipp: Hört ihr bereits, dass der Timer jeden Moment ablauft, startet den Hacking-Vorgang einfach neu. So erleidet ihr keinen Schaden und könnt einen neuen Versuch wagen. Beachtet nur, dass die Schalter zufällig generiert werden und sich jedes Mal unterscheiden können.
Dianas Hacking-Skills upgraden
Firmware-Updater im Schutzraum
Dianas Hacking könnt ihr im Schutzraum verbessern. Geht dafür zum Firmware-Updater und steigert den „Hacking“-Skill im Menü. Mit jedem Level erhöht sich euer Hackschaden und die Zeit, in der Gegner deaktiviert bleiben. Ab Level 5 kommt zusätzlich der Hitzeanzeigenaufbau dazu. Investiert hier früh. Ohne Upgrades wird das Hacking später deutlich schwieriger.

Alle Hacking-Stufen im Überblick
| Level | Hackschaden | Deaktivierungsdauer | Hitzeanzeigenaufbau |
|---|---|---|---|
| 2 | 140 | 1,02 | – |
| 3 | 146 | 1,05 | – |
| 4 | 153 | 1,08 | – |
| 5 | 160 | 1,10 | 19,2 |
| 6 | 166 | 1.13 | 20 |
| 7 | 173 | 1.15 | 20.8 |
| 8 | 180 | 1.17 | 21.5 |
| 9 | 186 | 1.2 | 22.4 |
| 10 (ab Schutzraum Level 3) | 193 | 1.23 | 23.2 |
| 11 | 200 | 1.25 | 24 |
| 12 | 205 | 1.27 | 24.8 |
| 13 | folgt noch | folgt noch | folgt noch |
| 14 | folgt noch | folgt noch | folgt noch |
| 15 | folgt noch | folgt noch | folgt noch |
| 16 | folgt noch | folgt noch | folgt noch |
Der Einheiten-Drucker: Zubehör für Diana
Neben dem Firmware-Updater gibt es den Einheiten-Drucker, bei dem ihr im Spielverlauf spezielles Zubehör für Diana gegen Lunafilament kaufen könnt. Mit dabei sind unter anderem:
- Knoten-Slot: Erweitert Dianas Fähigkeiten durch zusätzliche Slots für Hacking-Knoten in der Hacking-Matrix. Mehr Slots bedeuten mehr Flexibilität und stärkere Effekte beim Hacken – ihr könnt also mehr goldene Knoten-Felder wie „Decodieren“ gleichzeitig nutzen. Investiert hier, sobald ihr die Möglichkeit dazu habt – die zusätzlichen Knoten machen sich sofort bemerkbar.
- Hacking-Anzeige: Ein Upgrade für Dianas Hacking-Anzeige, das den Aufbau der Hacking-Anzeige durch abgeschlossene Hacks erhöht. Konkret bedeutet das: Je mehr ihr hackt, desto schneller füllt sich eure Anzeige – und desto öfter steht euch das mächtige Overdrive-Protokoll zur Verfügung. Ein klarer Vorteil in Kämpfen mit mehreren Gegnerwellen, in denen ihr schnell hintereinander hacken müsst.
- Auto-Hacking: Schaltet Auto-Hacking frei. Verbraucht etwas von der Hacking-Anzeige, um automatisch abzuschließen. Kann jedoch nicht verwendet werden, wenn Fehler-Knoten aktiv sind oder Hacks gestört sind.
Je weiter ihr im Spiel seid und je höher eurer Level im Schutzraum ist, desto mehr Zubehör und Hacking-Skills könnt ihr drucken und ausrüsten. Dieses könnt ihr anschließend direkt im Mondbahn-Termin ausrüsten.
Die besten Tipps für effektives Hacking
Zum Abschluss noch ein paar Tipps, die euch das Hacking-Leben in Pragmata leichter machen:
- Stase-Netz als Rettungsanker: Wenn euch Gegner beim Hacken zu nahe kommen, feuert Hughs Stase-Netz ab. Das elektromagnetische Netz dehnt sich beim Aufprall aus und macht Feinde bewegungsunfähig.
- Priorisiert Gegner mit Schilden: Feinde mit aktiven Schutzmechanismen sind ohne Hacking extrem zäh. Schaltet deren Schilde zuerst aus, bevor ihr Munition verschwendet.
- Variiert eure Hacking-Knoten: Da mehrmaliges Anwenden desselben Knotens auf einen Gegner die Effektivität verringert, solltet ihr zwischen verschiedenen Knoten-Typen wechseln.
- Overdrive-Protokoll aufsparen: Verschwendet das Overdrive-Protokoll nicht an einzelne Standardgegner. Hebt es euch für Gegnerwellen oder Bosskämpfe auf, wo die gleichzeitige Panzerungsdeaktivierung den größten Effekt hat.
- Achtet auf externe Module: Wenn das Hacking bei einem Gegner nicht funktioniert, sucht nach zerstörbaren Modulen an seinem Körper – erst wenn diese weg sind, kann Diana zugreifen.
- Upgraded regelmäßig: Besucht den Schutzraum nach jedem größeren Abschnitt und checkt, ob ihr genug Ressourcen für das nächste Hacking-Level habt. Vergesst auch den Einheiten-Drucker nicht – Knoten-Slots und Hacking-Anzeigen-Upgrades sind Gold wert.
- Multitasking üben: Das parallele Kämpfen und Hacken ist anfangs ungewohnt, wird aber schnell zur zweiten Natur. Übt es an schwächeren Gegnern, bevor ihr euch an Bosse wagt.









