Was ihr einplanen müsst

Onimusha: Way of the Sword Spielzeit: So lange dauert die Kampagne und das erwartet euch im Anschluss

Guide
Onimusha: Way of the Sword: Miyamoto Musashi mit dem Oni-Schwert neben einer Uhr als Symbol für die Spielzeit
Onimusha: Way of the Sword – Musashi Miyamoto mit Katana und Oni-Handschuh vor blauem Hintergrund im offiziellen Key-Art.
Genre: Action-Adventure
Release: 04.09.2026

Mit meinem Spielzeit-Guide zu Onimusha: Way of the Sword erfahrt ihr, wie viel Zeit ihr einplanen müsst, egal ob ihr nur die Kampagne spielt oder auf Platin zusteuert.

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Ich stehe aktuell bei 12,7 Stunden und bin damit bei Mission 13 von 22, also gut über der Hälfte. Dabei habe ich allerdings ab etwa der zehnten Stunde angefangen, Zwischensequenzen zu überspringen, und nur wenige Nebenmissionen mitgenommen. Hochgerechnet lande ich damit bei rund 21 Stunden für die Kampagne. Wer sich die Sequenzen anschaut und die Nebeninhalte mitnimmt, sollte eher 25 bis 30 Stunden einplanen.

Warum die Spielzeit von Onimusha: Way of the Sword so stark variiert

Capcom hat das Spiel vorab als 20-Stunden-Titel angekündigt, die Fachpresse kommt auf ganz andere Werte. GameSpot und GameStar landen unabhängig voneinander bei 30 Stunden, GamePro veranschlagt sogar 30 bis 45 Stunden.

Der Grund liegt weniger im Schwierigkeitsgrad als in zwei anderen Dingen: Erstens hat Onimusha einen hohen Anteil an Zwischensequenzen, was in den Steam-Diskussionen regelmäßig kritisiert wird. Wer sie überspringt, spart spürbar Zeit.

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Zweitens, und das hat mich selbst überrascht: Rund die Hälfte meiner Spielzeit ist in Ost-Kyoto draufgegangen. Der Hub ist kein Anhängsel zwischen den Missionen, sondern Schauplatz mehrerer großer Hauptmissionen. Er wächst mit dem Fortschritt, und ihr lauft ältere Gebiete mehrfach ab.

Way of the Sword: Gebietskarte von Ost-Kyoto mit den Zielmarkierungen der laufenden Mission
Die Gebietskarte zeigt, was in Ost-Kyoto zu tun ist. Der Hub ist Schauplatz mehrerer Hauptmissionen, nicht nur Durchgangsstation. © S4G / Capcom

Was die Spielzeit über die Kampagne hinaus verlängert

Kyotos Mysterien und Zufallsbegegnungen

Onimusha trennt seine Nebeninhalte in zwei Kategorien, die leicht verwechselt werden. Kyotos Mysterien sind acht erzählerische Nebenquests mit eigenen Figuren. Zufallsbegegnungen sind achtzehn kürzere Aufträge, die in Ost-Kyoto auftauchen, sobald ihr ein Gebiet gereinigt habt.

Nehmt ihr beides mit, landet ihr bei rund 25 Stunden. Wer zusätzlich systematisch sammelt, kommt auf 35 bis 45 Stunden für einen gründlichen Durchgang.

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Sammelobjekte

Insgesamt verteilt das Spiel gut 270 Sammelobjekte über elf Kategorien, darunter 23 Genma-Notizen, 36 Komainu, 15 Talismane und neun Hozuki-Beutel. Für die meisten davon gibt es eine Trophäe.

Der Schwierigkeitsgrad Gemetzel

Nach dem ersten Abspann schaltet sich Gemetzel frei, der dritte Schwierigkeitsgrad. Er ist ausschließlich im New Game Plus spielbar, dort fest eingestellt und entfernt die Aktionsvorschläge vollständig. Zwei Gold-Trophäen hängen daran, ihr kommt also nicht daran vorbei, wenn ihr alles wollt.

Boss-Rückkämpfe

Über die Glocke auf dem Übungsgelände könnt ihr sämtliche Bosse erneut herausfordern, insgesamt 18 Einträge. Verbrauchsgegenstände sind dort nicht erlaubt, was die Kämpfe fordernder macht als in der Story.

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Onimusha: Way of the Sword: Menü des Spiegelschreins mit markierten Einträgen Verbesserungen und Hozuki-Beutel
Rote Seelen gebt ihr am Spiegelschrein unter anderem für Verbesserungen aus. Genau dort sollten sie kurz vor der letzten Mission landen. © S4G / Capcom

Zieht sich Onimusha irgendwo?

Bei mir nicht wirklich. Das Tempo bleibt über die Missionen hinweg gleichmäßig, und die Bosskämpfe sind die Punkte, auf die alles zuläuft. Der einzige Abschnitt, bei dem ich zwischendurch auf die Uhr geschaut habe, ist das unterirdische Labor. Das hat Spaß gemacht, war für meinen Geschmack aber eine Idee zu lang geraten.

Mein Fazit zur Spielzeit

Plant für die Kampagne 25 bis 30 Stunden ein, wenn ihr euch die Zwischensequenzen anschaut und ein paar Nebenmissionen mitnehmt. Wer nur die Geschichte sehen will und überspringt, ist nach rund 20 Stunden durch.

Für Platin müsst ihr deutlich mehr veranschlagen. Die spezialisierten Trophäen-Guides kommen auf 60 bis 70 Stunden, und das ist realistisch, weil zwei komplette Durchgänge Pflicht sind.

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Gibt es ein New Game Plus in Onimusha: Way of the Sword?

Die kurze Antwort: Ja, und ihr braucht es. Nach dem ersten Abspann startet ihr das Spiel neu und nehmt einen Teil eures Fortschritts mit.

Mit ins New Game Plus wandern eure erwachten Oni-Fähigkeiten, alle freigeschalteten Grund- und Spezialfähigkeiten, die Hozuki-Beutel samt Verbesserungen, eure Talismane samt Verbesserungen, die Oni-Waffen, Gegenstände, Genma-Notizen und geretteten Komainu.

Zurückgesetzt werden eure Roten Seelen, sämtliche Schwert- und Handschuhverbesserungen, die Aufwertungsmaterialien, Kleidung und Oni-Bogen sowie der Fortschritt bei Kyotos Mysterien und den Zufallsbegegnungen.

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  • Hinweis: Daraus folgt ein Tipp für kurz vor der letzten Mission. Steckt eure verbliebenen Roten Seelen in Talisman- und Hozuki-Verbesserungen, nicht in eure Waffen. Die Talismane wandern mit, die Waffenverbesserungen sind weg.

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Bild von Kevin Link

Kevin Link

Liebt Spiele die besonders fordernd sind. Von Souls-Likes über Rogue-Likes hin zu Hardcore Shootern gibt es kaum Spiele die schwer genug sind. Neben dem Zocken wird an Hardware geschraubt, PCs gebaut und gekocht.
Onimusha: Way of the Sword – Musashi Miyamoto mit Katana und Oni-Handschuh vor blauem Hintergrund im offiziellen Key-Art.
Genre: Action-Adventure
Release: 04.09.2026