Jede Entscheidung zählt

Directive 8020 Spielzeit: Für die Story reicht ein Wochenende, alles zu sehen kostet Zeit

Ein Mann in einem Spaceanzug, im Hintergrund mehrere Personen im All.

Mit dem neuen Entscheidungsspiel Directive 8020 bekommt ihr einige Stunden an Spielzeit. Wie viel genau und wieso das schnell ausarten könnte, erfahrt ihr hier.

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Mit Directive 8020 schickt euch Supermassive Games wieder in eine interaktive Horror-Story, diesmal im Sci-Fi-Setting. Die große Frage vor dem Release ist wie immer: Reicht das für ein Wochenende oder hängt ihr da deutlich länger drin? Genau das schauen wir uns hier genauer an.

Wie lange dauert ein Durchgang in Directive 8020?

Wenn ihr Directive 8020 ganz klassisch einmal durchspielt und euch auf die Story konzentriert, landet ihr laut Entwickler:innen bei rund acht Stunden. Das passt ziemlich gut zu dem, was ich bereits von bisherigen Spielen aus der Reihe kenne. Meist lag ich jedoch rund zwei bis drei Stunden über der ersten Prognose.

Wichtig dabei: In Directive 8020 können eure Entscheidungen dafür sorgen, dass Figuren früher sterben oder Handlungsstränge wegfallen. Heißt für euch, ein Durchgang kann auch mal kürzer sein, wenn es richtig schiefläuft. Gerade beim ersten Run passiert das schneller, als man denkt.

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  • Ein normaler Durchlauf mit klaren Entscheidungswegen dürfte rund acht bis neun Stunden einnehmen.

Spielzeit im Blick: Warum ihr vermutlich länger dran sitzt

Directive 8020 ist kein Spiel, das ihr einmal durchspielt und dann abhakt. Wenn euch interessiert, wie andere Entscheidungen verlaufen, geht es erst richtig los und genau das hat bei mir bereits früher für ordentlich Spielzeit gesorgt.

Die Entwickler:innen sagen selbst, dass einige Testgruppen über 20 Stunden gebraucht haben, um möglichst viele Story-Wege zu sehen. Das klingt erstmal viel, ergibt aber Sinn. Ihr probiert andere Entscheidungen aus, rettet Figuren, die vorher gestorben sind, oder schaut euch bewusst alternative Enden an.

Wenn ihr solche Spiele kennt, wisst ihr ja, wie das läuft. „Nur noch kurz schauen, was passiert, wenn ich hier anders entscheide“ und plötzlich seid ihr wieder zwei Stunden drin. Aber genau das ein Entscheidungsspiel aus.

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  • Mehrere Enden und Entscheidungen verlangen euch eher das doppelte bzw. dreifache ab. Rechnet mit über 20 Stunden.

Turning Points sparen euch Zeit, aber verlängern das Spiel

Neu in Directive 8020 ist das Feature „Turning Points“. Damit könnt ihr an wichtige Entscheidungspunkte zurückspringen und andere Wege ausprobieren, ohne komplett neu anfangen zu müssen. Das ist ehrlich gesagt eine ziemlich gute Änderung. In älteren Teilen war es oft nervig, für eine einzige andere Entscheidung wieder mehrere Stunden zu spielen. Jetzt könnt ihr gezielter experimentieren.

Eine Person steht vor der Entscheidung zu helfen oder zu rennen.
Bei Directive 8020 müsst ihr einiges an Spielzeit einrechnen, wenn ihr alles sehen wollt. © Supermassive Games

Der Haken dabei ist offensichtlich. Ihr werdet es auch tun. Statt einmal durchzuspielen, springt ihr ständig zurück, probiert Varianten aus und verbringt am Ende deutlich mehr Zeit mit Directive 8020, als ihr ursprünglich geplant hattet.

Vergleich mit früheren Spielen von Supermassive

Wenn ihr schon Titel aus der Dark-Pictures-Reihe gespielt habt, fühlt sich die Spielzeit von Directive 8020 vertraut an. Die meisten Teile lagen irgendwo bei fünf bis sieben Stunden für einen Durchgang.

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  • Eigene Erfahrung: Für „The Devil in Me“ habe ich statt sieben, satte 12,5 Stunden gebraucht. Ich habe mir aber auch mehrere Entscheidungswege angeschaut.

Directive 8020 ist also etwas länger angesetzt, bleibt aber im gleichen Rahmen. Der große Unterschied kommt eher durch die neuen Möglichkeiten, Entscheidungen gezielt nochmal anzupassen.

Lohnt sich Directive 8020 für euch zeitlich?

Wenn ihr einfach nur die Story sehen wollt, könnt ihr Directive 8020 locker an einem Wochenende durchspielen. Acht Stunden sind gut machbar, auch wenn ihr zwischendurch Pausen macht. Wenn ihr aber Spaß daran habt, verschiedene Wege auszuprobieren, Figuren zu retten oder alle Enden zu sehen, dann seid ihr deutlich länger beschäftigt. Die 20 Stunden sind da keine unrealistische Marke.

  • Wenn ihr vorher noch The Devil in Me spielt, schaut euch gerne unsere Lösung mit allen Collectibles an. So seid ihr bestens auf den nächsten Horror-Trip am 12. Mai 2026 vorbereitet.
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Bild von Ilona Frank

Ilona Frank

Fühlt sich in der Welt von Horror, Adventure und Jump n' Run am wohlsten. Würde sich wünschen, dass es auch im echten Leben Trophäen für Alltagssituationen gibt.