Testet euch selbst

Echo des Hasses in Diablo 4: So funktioniert die neue Endgame-Arena in Lord of Hatred

Guide
EIn Paladin in Nahaufnahme mit einem goldenen Schwert vor seinem Auge.
Diablo 4 Cover
Genre: Action-Rollenspiel
Release: 06. Juni 2023

Mit der Arena „Echo des Hasses“ könnt ihr in Diablo 4 euer Build aktiv testen. Wir sagen euch, wie ihr reinkommt.

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Am 28. April 2026 erweitert Blizzard sein Action-Rollenspiel Diablo 4 mit der zweiten großen Erweiterung Lord of Hatred. Neben zwei neuen spielbaren Klassen, dem Paladin und dem Hexenmeister, bringt das Add-on auch ein neues Endgame-Feature mit, das deutlich kompakter und direkter funktioniert als viele andere Inhalte: das „Echo des Hasses“ (engl. Echoing Hatred). Was euch dort erwartet, wie ihr reinkommt und warum das Ding schnell zur echten Herausforderung wird, schauen wir uns hier an.

Was steckt hinter Echo des Hasses?

Das Feature „Echo des Hasses“ ist im Grunde ein Härtetest für euren Build. Kein Herumreiten durch die offene Welt, keine verschachtelten Dungeons, sondern ein klar abgegrenzter Kampfraum, der euch ohne Pause unter Druck setzt. Ihr werdet in eine Arena geworfen und müsst euch gegen immer neue Wellen von Mephistos Dienern behaupten. Und genau hier zeigt sich ziemlich schnell, ob euer Build nur auf dem Papier funktioniert oder auch dann noch mithält, wenn ihr dauerhaft Schaden ausgesetzt seid.

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Das Ganze passt auch zur Story wahnsinnig gut. Mephisto breitet in Lord of Hatred seinen Einfluss weiter aus und genau diese Macht bekommt ihr hier in abgespeckter, aber konstant präsenter Form zu spüren. Merkt ihr hier, dass ihr den Gegnerwellen nicht gewachsen seid, solltet ihr euer Build nochmal überdenken und die ein oder andere Stunde in den Ausbau eurer Fähigkeiten stecken.

So kommt ihr in die Arena

Ganz ohne Vorbereitung kommt ihr nicht ins Echo. Ihr braucht ein Item mit dem Namen „Echos goldenes Ticket“. Das dropt nicht an einem festen Ort, sondern kann euch im Prinzip überall begegnen, egal ob ihr Dungeons farmt, Season-Inhalte spielt oder einfach durch die Welt zieht. Lootet ihr regelmäßig, habt ihr es früher pder später garantiert in eurem Inventar. Bringt hier etwas Zeit und Geduld mit.

  • Mein Tipp: Spielt ihr in einer Gruppe, könnt ihr schneller die Dungeons abgrasen und so die Wahrscheinlichkeit für einen Drop erhöhen. Aber auch Solo, wie bei mir, klappt es mit etwas Glück sehr schnell.

Sobald ihr drin seid, erwartet euch erstmal eine kleine Verschnaufpause. Die Arena bringt nämlich alles mit, was ihr braucht:

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  • Truhe für eure Ausrüstung
  • Amboss zum Anpassen eures Gears
  • Händler zum Verkaufen

Ihr könnt euch also ganz entspannt direkt vor Ort ausrüsten, ohne ständig rausgehen zu müssen. Gerade wenn ihr mehrere Anläufe braucht, spart das richtig Zeit, und ich persönlich finde kaum etwas nerviger, als wegen eines vollen Inventars wieder zurückreisen zu müssen.

Schwierigkeit steigt, egal wo ihr startet

Eine der wichtigsten Punkte des Echos: Die Arena ignoriert eure eingestellte Weltstufe. Es ist also egal, ob ihr draußen auf Normal unterwegs seid oder schon auf Qual 10 spielt – der Run beginnt immer auf der niedrigsten Stufe. Mit jeder überstandenen Welle steigt die Schwierigkeit automatisch.

Die Skalierung orientiert sich dabei an den bekannten Schwierigkeitsgraden von Diablo 4. Die Staffelung sieht grob so aus:

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  • Stufen 1 bis 2: Normal
  • Stufen 3 bis 4: Schwer
  • Stufe 5: Experte
  • Stufe 7: Reumütig
  • Stufe 10: Qual 1
  • Stufe 20: Qual 2
  • Stufe 30: Qual 3
  • Stufe 50: Qual 5
  • Stufe 60: Qual 6
  • Stufe 70: Qual 7
  • Stufe 80: Qual 8
  • Stufe 90: Qual 9
  • Stufe 100: Qual 10
  • Stufe 110: Qual 11
  • Stufe 120: Qual 12
Ein Paladin in einer Arena mit mehreren Gegnern drumherum.
Mit der neuen Arena kommen auch neue Herausforderungen auf euch zu, die ein durchdachtes Build voraussetzen. © Blizzard Entertainment

Damit zieht das Echo eine Obergrenze ein, die deutlich über dem liegt, was bislang möglich war. Lord of Hatred hebt die maximale Weltschwierigkeit nämlich auf Qual 12 an und in der Arena könnt ihr euch Stufe für Stufe an dieses Maximum heranarbeiten.

Warum euch die Überwältigungs-Leiste das Genick brechen kann

Das eigentliche Herzstück ist die Überwältigungs-Leiste am rechten Bildschirmrand. Und die funktioniert anders, als man zuerst denkt. Sie zeigt nicht euren Fortschritt, sondern wie viele Gegner gerade gleichzeitig aktiv sind. Jeder neue Spawn treibt sie nach oben, jeder Kill drückt sie wieder runter.

Solange ihr mithaltet, ist alles gut. Sobald ihr zu langsam werdet, verliert ihr schnell die Kontrolle. Und wenn die Leiste voll ist, ist Schluss. Das sorgt dafür, dass ihr nicht einfach defensiv spielen könnt. Builds, die nur einstecken, aber nicht schnell genug aufräumen, kommen hier schnell an ihre Grenzen. Euer Charakter sollte also auch gut Schaden austeilen können.

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Wer Gegnergruppen schnell auseinandernehmen kann, kommt weiter. Wer sich zu lange an einzelnen Zielen aufhält, fliegt raus. Die vier Pylone in der Arena bringen noch eine zusätzliche Ebene rein. Die geben euch kurzfristige Vorteile, können euch aber auch nichts retten, wenn ihr sie zu früh verballert. Das richtige Timing ist hier extrem wichtig – bewahrt euch die Pylonen so lange auf, wie möglich.

Zufall bei den Gegnerwellen

Damit das Echo nicht nach ein paar Runs langweilig wird, setzt Blizzard auf prozedurale Gegnerzusammenstellung. Welche Monsterkombinationen auftauchen und welche Bosse als Gegner erscheinen, wird bei jedem Durchgang neu ausgewürfelt. Mal werdet ihr mit schnellen, aber leicht zu besiegenden Gegnern überrascht, mal stehen dicke Elitegegner im Weg, mal bekommt ihr eine Mischung, die eine ganz andere Taktik abverlangen.

Ein Build, der nur gegen eine bestimmte Gegnersorte bestehen kann, wird im Echo früher oder später auf die Schnauze fallen. Wer hingegen einen ausgewogenen Ansatz fährt, kann sich an die jeweilige Situation anpassen und länger überleben.

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  • Hinweis aus eigener Erfahrung: Auch wenn ein ausgewogener Charakter hier gute Chancen hat, die Arena zu überstehen, kann ein Charakter, der auf Full Damage geht, ebenfalls bis Qual 12 kommen. Wichtig dabei ist, dass ihr euch vorab eine Taktik überlegt und lernt, mit großen Gegnergruppen umzugehen. Ich empfehle hier eine starke Rüstung, die Treffer weniger ins Gewicht fallen lässt.

Echos des Hasses: Diese Belohnungen erwarten euch

Am Ende jedes Runs wartet eine Kiste auf euch, deren Inhalt stark davon abhängt, wie weit ihr gekommen seid. In den frühen Durchläufen bekommt ihr eher Standardbelohnungen. Kämpft ihr euch aber weiter nach oben, merkt ihr schnell, wie die Qualität deutlich anzieht.

Gerade wenn ihr eure Builds optimieren wollt, ist das Echo damit eine richtig gute Farm-Option und gleichzeitig auch ein kleines Statussymbol. Wie weit ihr kommt, sagt oft mehr über euren Charakter aus als jede Zahl im Interface. Freut euch dabei auf hochwertige Waffen, starke Rüstungsteile und seltene Objekte, mit denen ihr euch Sets zusammenstellen könnt, die sonst deutlich schwerer zu bekommen sind.

Für wen lohnt sich das Echo des Hasses?

Grundsätzlich richtet sich das Feature an Spieler:innen, die bereits einen ordentlich ausgestatteten Charakter haben. In den ersten Level-Stunden der Kampagne werdet ihr kaum Tickets farmen wollen – dafür ist der Aufwand zu hoch und die Belohnung im frühen Spiel zu gering relativ zum Risiko.

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Sobald ihr aber ins Endgame eingestiegen seid, ersten Paragon-Fortschritt gesammelt habt und eure Builds stehen, lohnt sich das Echo gleich mehrfach: als Benchmark für den eigenen Charakter, als verlässliche Loot-Quelle und als konzentrierte Action, wenn ihr nicht ewig durch die Welt reiten wollt.

Bild von Ilona Frank

Ilona Frank

Fühlt sich in der Welt von Horror, Adventure und Jump n' Run am wohlsten. Würde sich wünschen, dass es auch im echten Leben Trophäen für Alltagssituationen gibt.
Diablo 4 Cover
Genre: Action-Rollenspiel
Release: 06. Juni 2023