Code Vein 2 setzt stark auf Zusammenarbeit und erweitert das bekannte Partnersystem um neue taktische Ebenen. Wir haben alle Infos.
Code Vein 2 schlägt ein neues Kapitel für das Japano Soulslike auf und rückt eure Begleiter stärker in den Mittelpunkt als je zuvor. Das Partnersystem ist nicht mehr nur Unterstützung am Rand, es wird zu einem festen Bestandteil jeder Entscheidung im Kampf. Ihr plant nicht allein, ihr überlebt nicht allein und ihr gewinnt Kämpfe nur dann souverän, wenn ihr euren Partner richtig einsetzt. Bandai Namco will damit sowohl Einsteiger abholen als auch Veteranen fordern, die tiefer in Mechaniken eintauchen wollen.
Partner sind mehr als Begleiter
Im ersten Teil waren Partner vor allem eine Hilfe für schwere Passagen. In Code Vein 2 gehen sie deutlich weiter. Jeder Partner bringt eigene Kampfstile, Fähigkeiten und Boni mit, die spürbar Einfluss auf euren Build haben. Ihr entscheidet euch nicht nur für eine Figur, ihr entscheidet euch für eine Spielweise. Defensive Absicherung, aggressive Frontlinie oder Magie aus der Distanz hängen direkt davon ab, wer an eurer Seite kämpft.

Dabei greift das Spiel stärker in eure Ressourcenverwaltung ein. Partner teilen Blut, stellen Ichor wieder her und beeinflussen, wie lange ihr Fähigkeiten einsetzen könnt. Das Zusammenspiel fühlt sich dadurch enger und persönlicher an, weil Fehler oder gute Entscheidungen sofort Konsequenzen haben.
Neu ist außerdem, dass Partner eigene Drain Attacks und Spezialaktionen einsetzen können. Diese Aktionen dienen nicht nur dem Schaden, sondern speisen aktiv eure Ichor-Reserven. Gerade in längeren Kämpfen entsteht so ein spürbarer Kreislauf aus Angriff, Ressourcengewinn und erneutem Einsatz von Fähigkeiten.
Beschwörung oder Verschmelzung im Kampf
Das Herzstück des neuen Systems ist der Wechsel zwischen zwei Kampfarten. Ihr könnt euren Partner klassisch beschwören und ihn eigenständig kämpfen lassen. Das hilft besonders bei Gegnergruppen, wenn Aufmerksamkeit verteilt werden muss und ihr euch Freiräume schaffen wollt. Der Partner greift an, unterstützt mit Fähigkeiten und verschafft euch Zeit.

Alternativ entscheidet ihr euch für die Assimilation. Dabei verschmilzt ihr mit eurem Partner und erhaltet verbesserte Werte sowie zusätzliche Effekte. Diese Form eignet sich vor allem für Bosskämpfe oder Duelle, bei denen Kontrolle wichtiger ist als reine Präsenz auf dem Schlachtfeld. Der Wechsel zwischen beiden Varianten sorgt dafür, dass ihr ständig abwägen müsst, welche Lösung zur Situation passt.
Wichtig ist dabei, dass beide Formen nicht einfach stärker oder schwächer sind, sondern unterschiedliche Risiken tragen. Während ein beschworener Partner Schaden von euch fernhalten kann, verliert ihr bei der Assimilation diese Ablenkung, gewinnt dafür aber gezielte Kontrolle und konstante Boni.
Link Points als taktische Lebenslinie
Neu sind die sogenannten Link Points. Sie stehen für die Bindung zwischen euch und eurem Partner und fungieren wie eine zusätzliche Schutzschicht. Schaden geht zunächst auf diese Bindung, bevor eure eigentlichen Lebenspunkte sinken. Solange die Verbindung stabil ist, profitiert ihr von aktiven Boni eures Partners.
Heilung funktioniert ebenfalls anders. Zuerst werden Lebenspunkte aufgefüllt und überschüssige Heilung fließt in die Bindung zurück. Dadurch entsteht ein System, das vorsichtiges Spiel belohnt und hektische Fehler bestraft. Ihr müsst lernen, nicht nur eure eigene Gesundheit im Blick zu behalten, sondern auch die Stärke eurer Verbindung.
Bricht die Bindung, verliert ihr nicht nur diese Schutzschicht, sondern auch die daran geknüpften Effekte. Link Points sind damit nicht einfach ein zweiter Lebensbalken, sondern ein taktischer Zustand, der direkten Einfluss auf eure Kampfkraft hat.
Fähigkeiten, Traits und klare Rollen
Jeder Partner bringt feste Traits mit, die euren Stil prägen. Manche stärken Ausdauer, andere verbessern Magie oder sorgen für mehr Stabilität beim Angreifen. Diese Effekte sind nicht austauschbar und machen die Wahl des Partners dauerhaft relevant. Mit wachsender Bindung werden diese Boni stärker, was die Beziehung spielerisch spürbar macht.

Dazu kommen spezielle Fähigkeiten, die von Flächenangriffen über Buffs bis hin zu Statuskontrolle reichen. Einige Partner glänzen im Nahkampf, andere dominieren aus der Distanz oder unterstützen euch mit Heilung und Schutz. Ihr merkt schnell, dass nicht jeder Begleiter zu jedem Build passt und dass Experimente belohnt werden.
Das Spiel unterscheidet dabei zwischen dauerhaften Partner-Traits und sogenannten Link Traits. Letztere sind nur aktiv, solange eure Bindung intakt ist. Dadurch entsteht ein klarer Anreiz, defensiv sauber zu spielen, weil starke Effekte direkt an den Zustand eurer Verbindung gekoppelt sind.
Wiederbelebung mit Risiko
Fallt ihr im Kampf, kann euer Partner euch zurückholen. Das ist jedoch kein Freifahrtschein. Nach der Rettung ist der Partner kurz außer Gefecht gesetzt und jede weitere Wiederbelebung wird schwächer. Wer sich zu sehr darauf verlässt, bringt sich selbst in Gefahr.
Die Wiederbelebung kostet zudem wertvolle Ressourcen und schwächt die Bindung. Je häufiger ihr gerettet werdet, desto instabiler wird das Zusammenspiel.








