Grace oder Leon? Stealth oder Action? Resident Evil Requiem verlangt euch zwei völlig unterschiedliche Spielstile ab. Unser Guide erklärt alle wichtigen Mechaniken Schritt für Schritt und verrät, wie ihr die Schrecken von Raccoon City und dem Rhodes Hill Sanatorium überlebt.
Resident Evil Requiem, der neunte Hauptteil von Capcoms legendärer Survival-Horror-Reihe, stellt euch vor eine besondere Herausforderung: zwei spielbare Hauptfiguren mit grundlegend verschiedenen Gameplay-Systemen, ein ausgeklügeltes Crafting-System auf Basis von infiziertem Blut, knifflige Rätsel und Bosskämpfe, die taktisches Geschick erfordern. Unser ultimativer Guide verschafft euch den Überblick über alle Mechaniken und sorgt dafür, dass ihr von der ersten Minute an die richtigen Entscheidungen trefft.
- Hinweis: Wir werden diesen Guide laufend erweitern, es lohnt sich also, öfter vorbeizuschauen!
- Guides können leichte Spoiler beinhalten. Aber keine Sorge – Abschnitte mit Informationen zur Handlung haben wir in Spoilerkästen verpackt, die ihr erst öffnen müsst, um den Inhalt zu sehen.
9 schnelle Tipps für den Spielstart
- Schießt auf die Beine, nicht auf den Kopf – das gilt für Grace und Leon gleichermaßen und spart Munition.
- Beobachtet Gegner, bevor ihr euch bewegt – besonders in Graces Abschnitten lohnt sich Geduld.
- Hebt Metall und grüne Kräuter immer auf – sie sind die Grundlage für Munition und Heilmittel.
- Prüft die Karte regelmäßig und markiert verschlossene Türen für spätere Besuche mit dem passenden Schlüssel. Manche Gegenstände sind auf den ersten Blick nicht gut sichtbar, erscheinen aber trotzdem auf der Map, wenn ihr sie passiert habt.
- Spart Schrotflinten-Munition für wirklich gefährliche Begegnungen auf.
- Übt das Parieren an Standard-Zombies, bevor ihr es gegen Bosse versucht.
- Holt euch Gürteltaschen so früh wie möglich – der zusätzliche Inventarplatz zahlt sich den gesamten Durchlauf über aus.
- Dokumente lesen lohnt sich doppelt: Sie liefern nicht nur Story-Hintergrund, sondern oft auch Lösungen für Tresore und andere Rätsel.
- Schließt Herausforderungen ab und sichert euch wertvolle Boni. Schon mit 500 Abschlusspunkten (AP) könnt ihr mit der Matilda IMP die erste Bonus-Waffe für Leon freischalten.
Resident Evil Requiem: Wichtige Einstellungen vor dem ersten Start
Schwierigkeitsgrad: Welcher passt zu euch?
Resident Evil Requiem bietet vier Schwierigkeitsstufen, die sich nicht nur auf den Schaden auswirken, sondern das Spielerlebnis grundlegend verändern:
Schwierigkeitsgrad Beschreibung Besonderheiten Leicht (Casual) Entspannt Story und Rätsel genießen Reduzierter Schaden, viele Ressourcen, kaum Gefahr Standard (modern) Ausgewogene Herausforderung Gefährliche Gegner, knappe Ressourcen, Autosave für beide Charaktere Standard (klassisch) Klassisches Resident-Evil-Erlebnis Speichern nur mit Farbbändern an Schreibmaschinen, kaum Autosave für Grace Albtraum (Insanity) Ultimative Herausforderung (erst nach dem ersten Abschluss verfügbar) Stärkere Gegner, veränderte Safe-Kombinationen, andere Item-Platzierungen
Für den Ersteinstieg empfehlen wir Standard (Modern): Hier sind Gegner gefährlich genug, um Spannung zu erzeugen, Ressourcen bleiben knapp genug für echte Entscheidungen, und die Autosave-Funktion verhindert frustrierenden Fortschrittsverlust. Wer primär an der Geschichte interessiert ist, greift bedenkenlos zu „Leicht“ – das ist eine absolut legitime Wahl. Standard (klassisch) richtet sich an Veteranen der PlayStation-Ära, die das klassische Farbband-Speichersystem schätzen.
- Wichtig: Ihr könnt den Schwierigkeitsgrad beim Tod jederzeit anpassen, ohne komplett von vorn beginnen zu müssen.
Kameraperspektive: Ego oder Third-Person?
Resident Evil Requiem ist der erste Serienteil, der euch für beide Charaktere die freie Wahl zwischen Ego- und Third-Person-Perspektive lässt. Die Standardkonfiguration setzt Grace in die Egoperspektive und Leon in die Schulterperspektive – beides aus gutem Grund:
- Egoperspektive bei Grace verstärkt die Klaustrophobie und Verletzlichkeit ihrer Abschnitte, macht das Ganze aber auch deutlich angsteinflößender. Allerdings leidet die Egokamera unter aggressivem Kopfwackeln, das bei empfindlichen Spielern Übelkeit auslösen kann.

Wer unter Motion Sickness leidet oder einfach bessere Übersicht bevorzugt, kann Grace jederzeit auf Third-Person umstellen – ihr verliert etwas Horror-Atmosphäre, gewinnt aber praktische Vorteile bei der Steuerung. Außerdem bietet Capcom reichlich Konfigurationsmöglichkeiten für beide Perspektiven – klickt dazu einfach im Auswahlmenü auf die jeweilige Option.
- Third-Person bei Leon bietet hervorragende Übersicht für Kampfbegegnungen und fühlt sich reaktionsschnell an.

Bei Leon lohnt es sich, beide Perspektiven auszuprobieren. Es gibt Abschnitte im Spiel, bei denen sich die Ego-Perspektive besser anfühlt, bei manchen eignet sich die Schulterperspektive besser. Grundsätzlich funktionieren aber beide Perspektiven.
Controller-Einstellungen optimieren
Die wichtigste Steuerungsanpassung betrifft die Deadzone des rechten Sticks: Ab Werk ist diese so groß eingestellt, dass die Kamerabewegung träge und unpräzise wirkt. Reduziert die Deadzone auf einen Wert zwischen drei und sieben – je nach Zustand eures Controllers. Das verbessert die Reaktionsfähigkeit beim Zielen und Umsehen drastisch.
Weitere empfehlenswerte Anpassungen:
- Kamera-Beschleunigung auf Minimum setzen oder komplett deaktivieren, um sofortige, lineare Kamerabewegungen zu erhalten.
- Fadenkreuz-Verlangsamung leicht erhöhen, falls ihr Probleme beim präzisen Zielen habt – das bremst die Empfindlichkeit über Gegnern leicht ab, ohne sich wie Aim-Assist anzufühlen.
- Kopfwackeln bei Bedarf in den Einstellungen reduzieren oder abschalten.
Ebenfalls interessant vor dem Spielstart:
Zwei Protagonisten, zwei komplett verschiedene Spielstile
Das Herzstück von Resident Evil Requiem ist die Aufteilung der Handlung auf zwei Charaktere, die sich nicht nur erzählerisch, sondern vor allem spielerisch grundlegend voneinander unterscheiden. FBI-Analystin Grace Ashcroft und der erfahrene Agent Leon S. Kennedy verfolgen dabei diametral entgegengesetzte Ansätze.
- Grace Ashcroft: FBI-Analystin Grace hat keine umfassende Kampfausbildung genossen und ist auf Schleichen, Ressourcenschonung und geschickte Nutzung der Umgebung angewiesen. Direkter Kampf ist selten eine gute Option, die ihr nur in Betracht ziehen solltet, wenn Flucht wirklich unmöglich ist. Grace spielt sich wie ein klassisches Survival-Horror-Erlebnis, bei dem jede Kugel und jede Ressource zählt.

- Leon S. Kennedy: Als Leon kehrt ihr zum ersten Mal seit dem ursprünglichen Ausbruch des T-Virus nach Raccoon City zurück. Seine Abschnitte spielen sich als actionorientierter Third-Person-Shooter, in dem ihr Gegner aktiv bekämpft und Areale von Feinden säubert. Aggressives Vorgehen wird mit Credits belohnt. Leon verfügt über ein deutlich größeres Waffenarsenal, eine eigene Parier-Mechanik mit seinem Beil und das aus Resident Evil 4 bekannte Koffer-Inventarsystem.

Der Wechsel zwischen den Protagonisten erzeugt einen faszinierenden Spielrhythmus: In Graces Abschnitten fühlt ihr euch gejagt und verletzlich, während Leons Kampagnenteile euch mit Schlagkraft und taktischer Überlegenheit belohnen. Versteht diese beiden Kampagnen nicht als bloße Varianten desselben Spiels, sondern als zwei grundverschiedene Erfahrungen mit eigenen Regeln – das ist die wichtigste strategische Erkenntnis für euren Spielstart.
Tipps für Grace: Überleben durch Schleichen, Sparen und Umgebungskontrolle
Stealth ist keine Option, sondern Pflicht
Grace besitzt weder Leons Kampfausbildung noch sein Waffenarsenal. Direkter Kampf sollte bei ihr immer der letzte Ausweg sein. Stattdessen dreht sich alles um Schleichen, Beobachten und geschicktes Ausnutzen der Umgebung.
Die Infizierten im Sanatorium behalten Fragmente ihrer früheren Persönlichkeit bei und folgen vorhersagbaren Verhaltensmustern: Untote Reinigungskräfte wischen unermüdlich dieselben blutigen Stellen, der Koch hackt verdorbenes Fleisch in der Küche, und Hausmeister achten darauf, dass das Licht in Fluren nicht unnötig brennt.

Dieses Verhalten eröffnet euch mehrere Möglichkeiten, unentdeckt vorbeizukommen:
- Beobachtet Routen: Nehmt euch Zeit, Gegner zu beobachten, bevor ihr euch bewegt. Sie pflegen immer gleiche Routinen, die sich gut lesen lassen.
- Werft leere Flaschen: Geräusche lenken Infizierte ab und locken sie an, während ihr sicher in die andere Richtung schleichen könnt. Klagt ein Untoter über Kopfschmerzen und Lärm, werft eine Flasche auf einen anderen Untoten in der Nähe, und euer Problem halbiert sich.
- Nutzt Lichtquellen: Viele Infizierte reagieren auf Licht – manche werden davon angezogen, andere abgestoßen, je nach Mutationsstatus. Lernt diese Unterschiede und nutzt sie zu eurem Vorteil.
Mit diesen Methoden könnt ihr Bereiche mit Dutzenden Gegnern durchqueren, ohne einen einzigen Schuss abzufeuern.
Wenn Kampf unvermeidbar wird
Kommt ihr um einen Kampf nicht herum, zielt mit Grace am besten auf die Beine der Gegner. Ein Beinschuss bringt Infizierte ins Straucheln und auf die Knie, was euch entweder Zeit für einen Nahkampf-Stoß oder Flucht verschafft. Das spart kostbare Munition und erreicht trotzdem das Ziel: einen Fluchtweg zu schaffen.

Hämolyse-Spritzen sind Gold wert. Die Spritze für das „Spezialmedikament“ findet ihr mit Grace im Ostflügel des Sanatoriums, wenn ihr zum ersten Mal die Labore betretet. Damit könnt ihr euch an Infizierte heranschleichen und sie hinterrücks ausschalten. Das Gift lässt die vermoderten Gestalten explodieren und es bleibt keine Leiche zurück – das ist insofern wichtig, da getötete Infizierte als mutierte und stärkere Version („Blister Heads“) wiederauferstehen können. Habt ihr also einen besonders nervigen Charakter ausgeschaltet, überlegt, ob ihr ihm nicht vielleicht noch eine Hämolyse-Spritze verpassen solltet. Nur um ganz sicher zu gehen.
Graces Inventar: Cleveres Management und Erweiterung durch Gürteltaschen
Grace hat deutlich weniger Inventarplatz als Leon, was euch zu cleverem Management zwingt: Was tragt ihr mit euch, was lagert ihr in den Item-Boxen ein? Die seltenen Gürteltaschen erweitern euer Inventar. Versucht, diese Upgrades schnellstmöglich einzusammeln, um das lästige Hin- und Herlaufen zu Aufbewahrungsboxen zu reduzieren.
Insgesamt gibt es vier Gürteltaschen im Spiel:
Weitere Tipps zum Inventar-Management:
- Metallteile und grüne Kräuter immer mitnehmen – Metalle ermöglichen Munitionsherstellung, Kräuter kombiniert ihr zu Heilmitteln.
- Dietriche sind sehr wichtig, da sie Zugang zu verschlossenen Schubladen mit wertvollen Materialien und Sammelgegenständen gewähren.
- Antike Münzen stets einsammeln – sie sind die Upgrade-Währung für Kapazitätserweiterungen im Salon (Parlor).
- Dokumente müsst ihr nicht dauerhaft im Inventar behalten: Lest sie und legt sie dann ab, die Informationen bleiben gespeichert.
Tipps zu Leon: Taktischer Kampf, Parieren und Waffenbeherrschung
Offensives Vorgehen als Grundprinzip
Leons Abschnitte – vor allem im zerstörten Raccoon City – sind als actionorientierter Shooter konzipiert. Anders als bei Grace sind seine Szenarien bewusst so gestaltet, dass ihr Bereiche von Feinden säubern müsst, um voranzukommen. Leon verfügt über die nötige Ausbildung und Ausrüstung, um Infizierte und mutierte Kreaturen direkt zu bekämpfen.

Die Parier-Mechanik meistern
Leons wichtigstes Nahkampfwerkzeug ist die Parier-Mechanik mit seinem Beil. Drückt ihr die Parier-Taste exakt in dem Moment, in dem ein feindlicher Angriff euch trifft, negiert Leon den gesamten eingehenden Schaden und öffnet den Gegner sofort für einen verheerenden Gegenangriff.
Wichtige Details zum Parieren:
- Timing ist alles: Der Tastendruck muss im Moment des Aufpralls erfolgen – nicht davor, nicht danach.
- Hohes Risiko, hohe Belohnung: Ein fehlgeschlagenes Parieren bedeutet vollen Schaden.
- Beil-Haltbarkeit beachten: Die Haltbarkeit des Beils nimmt mit jedem Schlag ab. Wird es zu stumpf, verliert es seine Effektivität und ihr müsst es wetzen.
- Gegen Standard-Zombies üben: Trainiert das Parieren an einfachen Gegnern, bevor ihr es gegen größere Monster versucht.
Beinschüsse und Push-Mechanik
Auch bei Leon funktioniert die Beinschuss-Strategie hervorragend: Schüsse in die Beine bringen Gegner ins Straucheln und schaffen Öffnungen für Nahkampf-Finisher mit dem Beil. Das spart Munition, besonders gegen gepanzerte Gegner, bei denen Kopfschüsse Verschwendung wären.
Die Push-Mechanik ergänzt diesen Ansatz: Nach ein bis zwei Treffern auf einen Gegner könnt ihr mit einem einfachen Nahkampf-Tastendruck zuschlagen, um Abstand zu schaffen und feindliche Angriffe zu unterbrechen. Die Kombination aus Schuss-Push-Schuss-Push eignet sich hervorragend zur Massenkontrolle, ohne, dass ihr perfekt parieren können müsst.
Ebenfalls wichtig: Leon trifft häufig auf bewaffnete Infizierte. Macht diese sofort aus und schießt auf den Arm, in dem sie die Waffe tragen. Damit verhindert ihr ihren Einsatz und könnt sie dem Gegner sogar aus der Hand schießen.
Waffenwahl und Upgrade-Prioritäten
Unterschiedliche Gegner erfordern den Einsatz von unterschiedlichen Waffen. Hier die wichtigsten Waffenarten und ihre Stärken:
| Waffe | Stärken | Einsatz |
|---|---|---|
| Pistolen | Gute Munitionseffizienz, zuverlässiger Schaden | Standard-Zombies, normale Kämpfe |
| Schrotflinten | Hoher Schaden, Massenkontrolle | Stärkere Gegner, Gruppen |
| Scharfschützengewehre | Präzisionselimination auf Distanz | Priorisierte Ziele, bestimmte Bosskämpfe |
| Requiem-Revolver | Enormer Schaden, durchschlägt mehrere Gegner | Späte Kämpfe, temporäres Betäuben großen Monstern |
Schrotflinten-Munition solltet ihr für wirklich gefährliche Begegnungen aufsparen, statt sie an normale Zombies zu verschwenden. Der Requiem-Revolver ist Leons stärkste Waffe und kann sogar unbesiegbare Gegner temporär betäuben.
Das Crafting-System in Resident Evil Requiem: Infiziertes Blut als Überlebensgrundlage
Leons Crafting: Klassisches Waffentuning und Verbrauchsgüter
Leon kann nicht mit Blut craften. Stattdessen findet er Vorräte in der Umgebung, kauft Gegenstände mit verdienten Credits aus Versorgungsboxen, modifiziert seine Waffen und kombiniert Materialien. Mods sind Aufsätze – etwa Zielfernrohre, Schalldämpfer oder erweiterte Magazine –, die bestimmte Eigenschaften eurer Waffe gezielt verbessern.
Leons herstellbare Gegenstände:
- Pistolen-Munition (10x): 1x Schrott + 1x Schießpulver (Klein)
- Schrotpatronen (3x): 1x Schrott + 1x Schießpulver (Groß)
- Gewehrmunition (5x): 2x Schrott + 1x Schießpulver (Groß)
- Maschinengewehr-Munition (40x): 2x Schrott + 1x Schießpulver (Klein)
- Handgranate: 1x Schrott + 2x Schießpulver (Groß)
- Doppelte Handgranate: 2x Handgranate
- Gemischtes Kraut (G+G): 2x Grünes Kraut
- Gemischtes Kraut (G+G+G): 3x Grünes Kraut oder 1x G+G + 1x Grünes Kraut

Konzentriert euch bei der Aufwertung von Waffen zunächst auf Schaden und Stabilität. Erhöht danach Feuerrate und Munitionskapazität. Findet ihr Talismane, könnt ihr bestimmte Werte auch über die Maximalgrenzen hinaus aufwerten.
Graces blutbasiertes Crafting
Graces Crafting-System dreht sich vollständig um infiziertes Blut als primäre Materialkomponente. Der Ablauf funktioniert in drei Schritten:
- Blut sammeln: Mit dem Blutentnahmegerät, das ihr früh im Labor des Sanatoriums erhaltet, sammelt ihr infiziertes Blut von besiegten Gegnern.
- Blutproben analysieren: Findet Blutproben in der Spielwelt und analysiert sie am Lasermikroskop im Labor, um neue Rezepte freizuschalten.
- Items herstellen: Kombiniert gesammeltes Blut mit anderen Materialien, um Munition, Heilmittel und taktische Gegenstände herzustellen.

Alle Blutproben in Resident Evil Requiem und ihre Rezepte
| Blutprobe | Fundort | Puzzle-Schritte | Freigeschaltete Rezepte |
|---|---|---|---|
| Denaturiert | Labor (Sanatorium) | 1 (mittleren Würfel anklicken) | Pistolenmunition, Hämolyse-Spritze |
| Konvergiert | Abstellkammer neben dem Warteraum (Level-1-Armband nötig) | 2 (zweiter Würfel von links, und zweiter Würfel von rechts) | Med-Injektoren, 12.7x55mm-Munition (Requiem-Revolver) |
| Reversibel | Hinterzimmer der Blutlabors | 4 (Beginnt mit dem mittleren Würfel, danach die beiden rechts daneben und zum Abschluss den Würfel ganz links unten) | Steroide (mehr max. Gesundheit), Stabilisatoren (bessere Waffenhandhabung) |
| Polymerisiert (nur im Albtraum-Modus) | R.I.P.-Messer, zusätzliche Pistolenmunition |
Es gibt zwei weitere Crafting-Rezepte, die ihr auch ohne Blutanalyse nutzen könnt:
- Schlafraum (Keller des Sanatoriums): Schaltet Molotowcocktails frei
- Kontrollraum (ARK): Schaltet die Säureflasche frei
Wichtige Crafting-Rezepte im Überblick
| Item | Materialien | Nutzen |
|---|---|---|
| Gemischte Kräuter (G+G / G+G+G) | 2–3 grüne Kräuter | Heilung |
| Arzneispritze | 1x grünes Kraut + 60x infiziertes Blut oder 1x G+G + 30x infiziertes Blut | Starke Heilung |
| Pistolenmunition | 1x Schrott + 40x infiziertes Blut | 8 Schuss |
| 12.7x55mm-Munition | Seltene Metalle + 80 Einheiten Blut | 2 Schuss (Revolver) |
| Hämolyse-Spritze | 1x Schrott + 60x infiziertes Blut | Soforttötung, verhindert Mutation |
| Molotow-Cocktail | 1x leere Flasche + 60x infiziertes Blut | Flächenschaden |
| Säureflasche | 1x leere Flasche + 80x infiziertes Blut | Flächenschaden |
| Behelfsmesser | Metallteile | Frühe Nahkampfwaffe |
| Steroide | 1x leerer Injektor + 120x infiziertes Blut | Erhöht maximale Gesundheit |
| Stabilisator | 1x leerer Injektor + 130x infiziertes Blut | Verbessert Waffenhandhabung |
| Schrott | 1x improvisiertes Messer, 1x Jagdmesser oder 5x antike Münzen | Crafting-Materialien erhalten |
Blutentnahmegerät aufwerten
Die Kapazität des Blutentnahmegeräts startet bei 100 Einheiten und lässt sich dauerhaft erweitern:
- Matsuoka Bedienungsanleitung (+50 Punkte): Im Salon (Parlor) für sechs antike Münzen erhältlich.
- Matsuoka Bedienungsanleitung (+50 Punkte): Kann für 1.000 AP in den Bonusinhalten freigeschaltet werden.
- Transfusionsbeutel: füllen das Blutentnahmegerät unterwegs auf, ohne die Maximalkapazität zu überschreiten.
Überlegt gut, wofür ihr das Blut nutzt – ob für Munition, Heilmittel oder taktische Items. Eure Präferenzen wirken sich direkt auf eure Überlebenschancen aus und sollten je nach Spielsituation angepasst werden.
Guides zu Rätseln in Resident Evil Requiem: Systematisch suchen, klug lösen
Geheimschränke öffnen und Sonnen-, Mond- und Sternenquarze finden
Die häufigste Rätselart im Spiel: Verschlossene Türen und Objekte, bei denen ihr Symbole (bspw. Sonne, Mond, Stern) in der richtigen Reihenfolge eingeben müsst. Die Lösungen findet ihr durch aufmerksames Lesen von Dokumenten in der Umgebung oder durch Beobachtung visueller Hinweise am Fundort der Box.
Tresore knacken
Fünf Tresore warten im Spiel – vier im Rhodes Hill Sanatorium, einer in der späten ARK-Anlage. Jeder Tresor enthält wertvolle Belohnungen wie antike Münzen, Munition oder Verbrauchsgüter. Die Kombinationen bestehen aus Zahlen, die ihr in bestimmten Drehrichtungen (links/rechts) eingeben müsst. Falsche Eingaben setzen das Schloss zurück. Lösungshinweise stecken in Dokumenten, die ihr anderswo im Spiel findet. Das Öffnen aller fünf Tresore schaltet das Achievement „No Safe is Safe“ frei.
Blutproben-Analyse-Rätsel
Diese Rätsel präsentieren Molekülstrukturen mit kugelförmigen und würfelförmigen Atomen. Durch Anklicken einzelner Knoten verändert ihr sowohl den angeklickten als auch alle direkt verbundenen Knoten. Das Ziel: Alle Würfel in Kugeln umwandeln. Strategisches Planen der Klick-Reihenfolge ist hier gefragt (siehe Abschnitt Blutproben-Rezepte).

Tipps für effiziente Erkundung
- Gelbe Markierungen in der Umgebung zeigen zerstörbare Kisten, kletterbare Vorsprünge und andere interaktive Elemente an – achtet bewusst darauf.
- Die Karte regelmäßig prüfen: Sie zeigt verschlossene Türen, Items und den Fortschritt in bestimmten Bereichen, sobald ihr physisch in deren Nähe wart.
- Dietriche öffnen verschlossene Schubladen mit wertvollen Inhalten. Merkt euch die Fundorte und plant eure Route entsprechend.
- Verzogene Schränke kann nur Leon mit seinem Beil öffnen, wenn er später dieselben Bereiche besucht. Priorisiert diese Schränke in Leons Kampagne für wertvolle Waffenaufsätze und Sammelstücke.
Bosskämpfe: Taktiken für die gefährlichsten Gegner
- Vorsicht Spoiler: Dieser Abschnitt verrät geheime Gegner und Boss-Kämpfe und ist deshalb versteckt. Klickt auf das Plus-Symbol des roten Spoiler-Blocks, um den Text anzuzeigen.
Tipps zu Bosskämpfen (SPOILER)
„The Girl“ – der Stalker, den ihr nicht besiegen könnt
Das Mädchen (auch „Shadow Ghost“ oder „The Girl“ genannt) verfolgt Grace in bestimmten Spielabschnitten unerbittlich und kann im Kampf nicht dauerhaft besiegt werden. Kontakt mit dieser Kreatur bedeutet fast sicher den Tod. Sie nutzt Lüftungsschächte und Dunkelheit, um sich mit erschreckender Geschwindigkeit zu nähern.
Die Lösung liegt nicht im Kampf, sondern im Verständnis ihres Verhaltens:
- Das Mädchen meidet Licht. Gut beleuchtete Räume bieten Zuflucht, in die sie euch nicht folgen kann.
- Merkt euch die Positionen funktionierender Deckenlampen im Sanatorium. Ihr solltet immer wissen, welche sicheren Zonen ihr bei Begegnungen ansteuern könnt.
Chunks
Diese übergroßen Infizierten wirken klobig, sind aber überraschend schnell und können sich durch enge Korridore quetschen. Direkter Nahkampf ist wegen ihres hohen Schadens gefährlich. Haltet Abstand, nutzt taktische Reichweite und weicht ihren Angriffen sorgfältig aus.
Tyrant / Mr. X (Leon)
Der Tyrant verfolgt Leon unerbittlich und kann erst in einer bestimmten Boss-Arena dauerhaft besiegt werden. Bis dahin: Abstand halten und parieren. Erfolgreiches Parieren negiert sämtlichen Schaden und öffnet den Tyrant für Gegenangriffe. Übt das Parier-Timing unbedingt vorher an Standard-Zombies.
Riesenspinne (Leon)
Diese Begegnung lehrt euch, Schwachstellen zu erkennen und Positionierung in engen Räumen zu managen. Konzentriert euer Feuer auf den Schwachpunkt der Spinne (Maul und Hintern) und achtet auf visuelle Animationshinweise, die ihre Angriffe ankündigen. Bleibt ständig in Bewegung und versucht euch die engen Wege in der Arena gut einzuprägen, um nicht plötzlich festzustecken.
Finaler Boss: Gideon
Der mechanisch komplexeste Kampf im Spiel mit mehreren Phasen und unterschiedlichen Angriffsmustern. Statt wahllos zu schießen, konzentriert euren Schaden auf die leuchtend orangefarbenen Pusteln an der Nemesis-Form – das beschleunigt den Kampf erheblich.
Mögliche Enden in Resident Evil Requiem: So schaltet ihr sie frei
- Vorsicht Spoiler: Dieser Abschnitt beinhaltet Informationen zum Ende von Resident Evil Requiem. Lest ihn nur, falls ihr dort bereits angekommen seid und Fragen habt oder den Ausgang der Geschichte bereits kennt. Klickt auf das Plus-Symbol des roten Spoiler-Blocks, um den Text anzuzeigen.
Entscheidung am Ende erklärt (SPOILER)
Am Ende des Spiels trefft ihr eine einzige binäre Entscheidung, die das Ende bestimmt: „Elpis freisetzen“ oder „Elpis zerstören“. Das Spiel setzt einen Autosave direkt vor der Entscheidung. Ihr könnt also problemlos zuerst „Elpis zerstören“ wählen, die Konsequenzen sehen, dann zum Autosave zurückladen und den „Elpis freisetzen“-Pfad erleben.
Achtet auf die Hinweise in der Spielwelt: Elpis ist das griechische Wort für Hoffnung, und Oswell Spencers aufgezeichneter Monolog gegen Ende des Spiels deutet darauf hin, dass „Hope“ (Hoffnung) das Passwort ist, das den richtigen Pfad auslöst.
Elpis freisetzen (Gutes Ende / Kanon)
- Löst einen erweiterten Endkampf gegen den mutierten Dr. Victor Gideon aus.
- Enthüllt, dass Elpis tatsächlich ein Heilmittel gegen den T-Virus ist – keine Biowaffe.
- Leon wird von seiner Infektion geheilt.
- Post-Credits-Szenen bestätigen positive Ausgänge für Grace, Leon und Emily.
Elpis zerstören (Schlechtes Ende)
- Leon stirbt durch Zenos Hand, ohne dass der finale Bosskampf stattfindet.
- Sofortiger Abspann ohne Post-Credits-Auflösung.
- Deutlich kürzer und narrativ unbefriedigend.
New Game Plus und Challenge Points: Langzeitmotivation für mehrere Durchläufe
Wie funktioniert New Game Plus?
Nach dem Abschluss des Spiels könnt ihr einen neuen Durchlauf starten, bei dem alle zuvor über Challenge Points freigeschalteten Waffen und Spezialinhalte sofort verfügbar sind. Grace und Leon können diese Inhalte direkt aus den Item- bzw. Versorgungsboxen entnehmen, ohne erneut den gesamten Fortschritt durchlaufen zu müssen.
Challenge Points sammeln
Challenge Points sammelt ihr durch das Erfüllen bestimmter Herausforderungen und sie dienen als Währung für Freischaltungen im Spezialinhalte-Menü. Beispiele:
- Story abschließen (Menge abhängig von Schwierigkeit und Zeit)
- Alle Mr. Raccoon-Figuren zerstören
- Alle Dokumente lesen
- Alle Tresore öffnen
- Alle Pflanzensetzlinge zerstören
- Bestimmte Bosse auf besondere Weise besiegen
- Story innerhalb von vier Stunden abschließen (schaltet die „Speed Demon“-Herausforderung ab)
Besonders wertvolle Freischaltungen
| Freischaltung | Voraussetzung | Effekt |
|---|---|---|
| Unendliches Farbband | Story in unter 4 Stunden mit „Elpis freisetzen“ abschließen | Unbegrenztes Speichern an Schreibmaschinen auf allen Schwierigkeitsgraden |
| Advanced Tuning | Alle Mr. Raccoon Memoriam zerstören | Zusätzliche Waffen-Modifikationstiefe für Leon |
| Diverse Waffen | Challenge Points ausgeben | Früher Zugriff auf späte Waffen in neuen Durchläufen |
Das unendlichee Farbband verändert das Spielerlebnis auf Standard (Classic) und Albtraum drastisch, da es das Farbband-Management komplett eliminiert. Konzentriert euch pro Durchlauf bewusst auf eine einzelne Herausforderung, statt alles gleichzeitig zu versuchen – so fühlt sich jeder Durchlauf frisch und zielgerichtet an.
Mehr Artikel, Guides und News
- Hytale Crafting: Der ultimative Guide mit Tipps und Tricks für Sandbox-Handwerker
- Resident Evil Requiem – Tresore: Alle Safe-Codes und Fundorte
- Resident Evil Requiem Trophäen-Leitfaden: Euer Weg zur Platin – alle Erfolge, Roadmap und Tipps
- Resident Evil 9: Requiem – Alle Infos zu Release, Editionen, Vorbestellung und der neuen Protagonistin









