Wir haben die Character Creation Demo von Code Vein 2 getestet und verraten euch, welche Möglichkeiten ihr habt.
Mit der Character Creation Demo zu Code Vein 2 gibt Bandai Namco euch schon vor dem Release der Vollversion einen sehr ausführlichen Einblick in eines der wichtigsten Features des Spiels: die Charaktererstellung. Die Demo ist am 23. Januar 2026 erschienen und lässt euch ganz ohne Zeitdruck euren eigenen Wiedergänger oder eure eigene Wiedergängerin erschaffen, abspeichern und später in die Vollversion übernehmen.
In diesem Artikel schauen wir uns an, was die Demo bereits alles bietet, wo ihre Stärken liegen und an welchen Stellen es noch Einschränkungen oder kleinere Schwächen gibt.
Überblick: Was ist Code Vein 2 und wann erscheint die Vollversion?
Code Vein 2 ist der direkte Nachfolger des beliebten Action-RPGs mit Anime-Stil und düsterem Endzeit-Setting. Die Vollversion erscheint am 30. Januar 2026 für PC (Steam), PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Kurz davor wurde die eigenständige Character Creation Demo veröffentlicht, die sich komplett auf die Erstellung eures Spielcharakters konzentriert.
Inhaltlich spielt Code Vein 2 in einer Welt, in der Menschen und Wiedergänger gemeinsam existieren. Seit dem Auftauchen der sogenannten Luna Rapacis verlieren immer mehr Wiedergänger ihren Verstand und werden zu blutrünstigen Schrecken. Als Jäger oder Jägerin versucht ihr, den scheinbar unausweichlichen Untergang aufzuhalten. Eine zentrale Rolle spielt dabei Lou, ein Mädchen mit der Fähigkeit, die Zeit zu manipulieren.
Was bietet die Character Creation Demo?
Die Demo verzichtet vollständig auf Kämpfe oder Storyabschnitte. Stattdessen dreht sich alles um euren Charakter. Ihr könnt euren Wiedergänger erstellen, ihn in der Basis platzieren und im Fotomodus aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Alle erstellten Charaktere lassen sich speichern und später in die Vollversion übernehmen. Änderungen speichert ihr über die Option „Aussehensdaten speichern/löschen“ im Anpassungsmenü. Auf dem PC benötigt die Demo rund 25,6 GB Speicherplatz, was bereits zeigt, wie umfangreich die enthaltenen Assets ausfallen.
Code Vein 2: Der Character Creation Demo im Detail
Stimmen, Geschlecht und grundlegende Auswahl
Zu Beginn wählt ihr eine von insgesamt 20 Stimmen aus, aufgeteilt in zehn männliche und zehn weibliche Varianten. Dabei seid ihr nicht an das gewählte Geschlecht gebunden. Ein weiblicher Charakter kann problemlos eine männliche Stimme haben und umgekehrt. Diese Offenheit zieht sich durch den gesamten Editor und erlaubt euch sehr freie Interpretationen eures Charakters.
Haare: eines der Highlights der Demo
Ein besonders großer Schwerpunkt liegt auf den Frisuren. Insgesamt stehen euch rund 110 unterschiedliche Styles zur Verfügung. Die Auswahl reicht von langen offenen Haaren über Zöpfe und Hochsteckfrisuren bis hin zu Kurzhaarfrisuren oder kompletter Glatze.
Zusätzlich könnt ihr die Haare sehr detailliert anpassen. Dazu gehören Haarfarbe, Highlights, einzelne Strähnen, Locken oder Wellen, Glätte, Glanz, Länge, Volumen und sogar die Anfangsposition von Locken.
Gesicht, Ausdruck und markante Details
Im Gesichtseditor könnt ihr viele grundlegende Merkmale verändern. Dazu zählen Augenwinkel, Augengröße, Augenabstand, Ohrenwinkel und die Form der Ohrspitzen. Auch der Mundbereich bietet Besonderheiten wie Zahnlücken, Zahnspangen oder Vampirzähne.

Darüber hinaus lassen sich Gesichtsausdruck und Asymmetrien anpassen. Ihr könnt zum Beispiel ein Auge dauerhaft geschlossen oder nur halb geöffnet lassen. Narben können sich über große Teile des Gesichts ziehen und verleihen eurem Charakter eine eigene Geschichte. Auch Sommersprossen sind vorhanden und lassen sich individuell in Intensität und Verteilung einstellen.
Accessoires und Schmuck
Bei den Accessoires zeigt sich die Demo sehr verspielt. Ihr findet unter anderem Hüte, Zylinder, Wintermützen, Kronen, Weihnachtsmützen, Zauberhüte, Matrosenmützen, Ohrenschützer, Rentiergeweihe, Kopfhörer, Ketten, Ohrringe und Tattoos.

Allerdings gibt es hier noch kleinere technische Schwächen. Manche Ketten wirken zu groß oder schweben leicht in der Luft, statt korrekt am Körper zu sitzen. Diese Darstellungsfehler treten nicht ständig auf, sind aber sichtbar und können den Gesamteindruck etwas stören.
- Hinweis: Auf Steam wurde die Character Creation Demo mit gemischten Gefühlen bewertet. Dies lag unter anderem an fehlenden Möglichkeiten, aber auch den oben genannten Bugs.
Kleidung und Outfits
Auch bei der Kleidung habt ihr viele Freiheiten. Ihr könnt euch zwischen sehr freizügigen Outfits und komplett vermummten Varianten entscheiden. Es gibt Kleidungsstücke, die an Assassinen erinnern, aber auch typische Anime-Outfits, wie man sie aus der Reihe kennt.

Zusätzlich lassen sich einzelne Bestandteile eines Outfits separat anpassen. Schuhe, Handschuhe oder Masken können unabhängig voneinander gewechselt werden, sodass ihr bestehende Kleidungssets weiter individualisieren könnt. Möchtet ihr Gasmaske oder eine Sturmmaske tragen, ist auch das kein Problem.
Anpassungen nach der Demo
Alle in der Demo erstellten Charaktere könnt ihr in die Vollversion übernehmen. Dort ist es später möglich, das Aussehen erneut zu verändern. Im Umkleideraum der heißen Quelle von MagMell findet ihr Schränke, über die ihr die Option „Aussehen anpassen“ auswählen könnt. Die Demo ist also eher eine Vorbereitung als eine endgültige Festlegung.
Grenzen, fehlende Optionen und bekannte Schwächen
So umfangreich der Charaktereditor auch ist, er hat klare Grenzen. Nicht möglich ist die vollständige Feinjustierung einzelner Gesichtsbereiche. Dazu zählen unter anderem der exakte Winkel der Nase, die Größe der Nasenlöcher, die Form der Wangenknochen oder eine detaillierte Anpassung der Kieferpartie. Statt eines freien Sculpting-Systems arbeitet ihr hier mit vordefinierten Parametern.

Neben den bereits erwähnten Accessoire-Problemen gibt es auch kleinere Konflikte zwischen Frisuren und Kopfbedeckungen. Haare clippen teilweise durch Hüte oder werden stark verkürzt dargestellt. Das sind eher kosmetische Probleme, können aber für sehr detailverliebte Spielerinnen und Spieler störend sein.








